Rupp Spritzguss-Technik

mit Herz und Know-how

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2009 ausgebremst von der Wirtschafts- und Finanzkrise ist Rupp jetzt wieder durchgestartet. Wir merken, dass sich der Markt in Bewegung befindet. Neue Kunden fragen  Leistungen nach, die bisherigen Kunden erteilen neue Aufträge. Damit Rupp in Zukunft mit solchen radikalen Veränderungen Schritt halten kann, muss sich das Unternehmen selbst bewegen. Wir müssen schneller reagieren können und flexibler werden.
Serie - Mehr als Spritzgießen: Veränderung ist ChefsacheAls wir im letzten Jahr damit begannen, unsere Strukturen und Prozesse einmal mehr auf ihre Flexibilität und Anpassungsfähigkeit zu untersuchen, wurde uns schnell klar, dass wir durchaus noch Möglichkeiten haben, unsere Reaktionszeiten zu verkürzen und Prozesse zu beschleunigen.  Dazu gehörten vor allem der Abbau von Überkapazitäten, die Konzentration auf unsere Kernkompetenzen und weitere Automatisierung.

Konzentration auf das Wesentliche

Die Personalbindung an Maschinen wird immer geringer. Stattdessen benötigt man für anspruchsvolle Aufgaben mehr qualifiziertes Personal. Zu viele Kapazitäten wurden für Tätigkeiten vorgehalten, die nicht regelmäßig anfielen und außerdem nicht zu den Kernleistungen des Unternehmens  zählten. Solche Aufgaben werden jetzt außer Haus vergeben. Das entlastet uns und ermöglicht die Konzentration auf die Felder, in denen unsere Kernkompetenzen liegen – Werkzeugbau, Spritzguss, Entwicklung und Konstruktion mit dem Kunden. Nur so können wir unseren Kunden weiterhin Begleiter über die ganze Wertschöpfungskette von Spritzgussteilen sein.

Mittlerweile ist die Neuorganisation weit vorangeschritten. Doch die Veränderung wirft  immer wieder neue Fragen auf. Die Mitarbeiter müssen sich auf veränderte Arbeitsplätze und Aufgabenbereiche und auf mehr Verantwortung einstellen. Das ist nicht immer leicht. Das Gelingen eines solchen Wandels hängt davon ab, wie es der Führungsmannschaft gelingt, die Mitarbeiter zu überzeugen. Als geschäftsführender Gesellschafter sehe ich mich besonders in der Pflicht. Es ist meine Aufgabe,  das  Verständnis der Mitarbeiter für die Veränderungen zu wecken. Deshalb stelle ich mich hin und wieder selbst an einen Arbeitsplatz in der Produktion. Damit will ich nicht zeigen, wie es geht, sondern verstehen, was läuft, wo es Probleme gibt und weshalb wir uns mit der Lösung schwer tun.

Wandel ist ein Gewinn für alle

Wenn es nicht gelingt, die Mitarbeiter zu überzeugen und mitzunehmen, bleiben Veränderungen oft wirkungslos.  Die Mitarbeiter müssen verstehen, aber auch fühlen, dass die Veränderungen ein Gewinn für uns alle sind, weil wir dadurch besser werden. Es reicht nicht aus, Abläufe zu erklären und Aufgaben neu zu verteilen. Wir alle müssen erleben und spüren, dass es unsere Anstrengungen wert sind und dass sie geschätzt werden. Nachhaltige Veränderung, die Verbesserung bringt, gelingt nur, wenn alle überzeugt sind und aktiv an einem Strang ziehen. Bei Rupp haben wir alle immer wieder bewiesen, dass wir zu Veränderungen fähig sind. Denn wir haben einen starken Antrieb: unseren Kunden die optimale Leistung zu bieten.
                                                                                                        Andreas Rupp

geschrieben am 29.03.2014 um 11:03 Uhr.