
Doch der Boom sorgt nicht nur für Freude. Teilweise sind die Kapazitäten der Hersteller überfordert. Engpässe sind bereits zu spüren. Gleichzeitig sind die Rohstoffpreise sehr volatil mit einer starken Tendenz nach oben, besonders beim Erdöl.
Kunststoff klimafreundlich
Die relative Rohstoffknappheit wird kein vorübergehendes Phänomen sein, den Kunststoff ist zusätzlich zu seinen sonstigen positiven Eigenschaften auch ein Material, das sich zunehmend als klimafreundlich erweist. Eine Studie zum Umwelteinfluss von Kunststoff und Kunststoffanwendungen des österreichischen Beratungsunternehmens Denkstatt hat hierzu neue, erstaunliche Erkenntnisse geliefert. So ist Kunststoff zum Beispiel nur für etwa 1,3 Prozent des durchschnittlichen europäischen „carbon footprint“ verantwortlich. Der Bekleidungssektor kommt hier auf neun Prozent, die Nahrungsmittelproduktion auf 13 Prozent. Außerdem spart Kunststoff bei Gebrauch und Verwertung fünf- bis neunmal mehr CO2 ein, als während der Kunststoffproduktion emittiert wurde.
Würde man wo immer möglich Kunststoff durch traditionelle Materialien ersetzen, würde man die 3,7fache Materialmasse brauchen. Es entstünden 50 Prozent mehr Treibhausgase und es würden 46 Prozent mehr Energie verbraucht. Kunststoff hat also eine große Zukunft.
Partner bei der Kunstoff-Materailauswahl
Dennoch: Für uns als Verarbeiter bedeuten steigende Preise für das Rohmaterial ein Risiko, denn wir können gestiegene Preise nicht ohne weiteres an unsere Kunden durchreichen. Eine sparsame Produktion und die Wiederverwertung von Abfällen sind deshalb für uns das A & O. Darüber hinaus machen wir uns Gedanken darüber, wie wir bei gleicher Qualität der Produkte mit geringerem Materialeinsatz auskommen können.
Wir setzen dabei auf regelmäßige, partnerschaftliche Kontakte mit unseren Lieferanten und Kunden. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und durch eine vorausschauende Planung gemeinsam mit unseren Kunden, können wir eine sichere Produktion gewährleisten.
Sprechen Sie uns wegen Ihrer langfristigen Planung an und überlegen Sie gemeinsam mit uns, wie wir den Materialeinsatz optimieren und reduzieren können. Davon profitieren alle, inklusive der Umwelt. Einfach anrufen!
Patrick Tzschach ist Leiter des Rupp-Werkzeugbaus und Ausbilder. Das Thema Ausbildung ist für ... (mehr)
Im produzierenden Gewerbe lag 2009 der Materialeinsatz durchschnittlich bei 42,9 Prozent. Dagegen waren ... (mehr)
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