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Immer wieder liest man, dass in vielen Familienunternehmen die Nachfolge nicht gesichert ist.
Mehr als Spritzgießen:  3 Fragen an Andreas Rupp zum Thema NachfolgeDie Kinder wollen oder können die Nachfolge nicht antreten, Erbengemeinschaften streiten sich, Unternehmer machen sich nicht rechtzeitig über die Nachfolge Gedanken, können nicht loslassen und vergraulen die potenziellen Nachfolger. Wie sieht das bei Rupp aus?

Herr Rupp: Ist die Nachfolge in Ihrem Unternehmen gesichert? 


Andreas Rupp: Davon gehe ich zur Zeit aus. Meine Tochter und mein Sohn nehmen beide großen Anteil am Unternehmen und haben schon die eine oder andere Veränderung angestoßen. Meine Tochter Franziska hat bei uns Kanban eingeführt. Darauf haben die Mitarbeiter sehr positiv reagiert. Sie werden einbezogen und lernten, Zusammenhänge zu verstehen. Dadurch haben sie auch mehr Zutrauen zu sich selbst und zur Unternehmensführung gewonnen.

Sind Ihre Kinder bereits im Unternehmen?

Nein, sie sammeln beide Erfahrung in anderen Betrieben. Das halte ich für sehr wichtig. Aber ich diskutiere natürlich Dinge mit ihnen und halte sie über das Unternehmen Rupp auf dem Laufenden. Sie bringen andere Sichtweisen in die Diskussion ein. Sebastian hat große Überzeugungskraft. Er hatte entscheidenden Anteil am Zustandekommen unserer Initiative „R104“. Als wir über unsere strategische Ausrichtung diskutierten, hat er mit großer Überzeugungskraft gesagt, dass darin der Charakter unseres Unternehmens zum Ausdruck kommen müsse. „Ihr müsst klar machen: 'Das ist die Firma Rupp und so tickt sie'“ hat er gesagt. Letztlich haben wir folgenden Leitsatz formuliert: „Die Ertragskraft der Firma Rupp muss so optimal sein wie ihre modernen Produktionseinrichtungen.“ Gleichzeitig haben wir festgelegt, welche Marge wir überspringen möchten.

Und werden Sie loslassen können, wenn es so weit ist?

Ich hoffe es. Ich habe Hobbys und ich werde versuchen, mich darauf vorzubereiten. Entscheidend ist aber die Verantwortung, die ich gegenüber meinen Mitarbeitern habe. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass ich alles tue, was nötig ist, damit das Unternehmen überlebt und gedeiht. Dazu gehört auch die rechtzeitige Regelung der Nachfolge.

geschrieben am 29.10.2012 um 16:57 Uhr.