Verabschieden Sie sich davon, dass Kunststoff nur begrenzt einsetzbar ist, dass er nicht edel aussehen kann oder nicht unterschiedliche Eigenschaften in einem Produkt vereinen kann. Das war einmal. Als Experten, die überdies mit kompetenten Partnern und Compoundern arbeiten,
beraten wir Sie gerne beim Einsatz von Kunststoff. Selbst mit anderen Materialien kann Kunststoff kombiniert werden.
Wir stellen nicht nur Spritzgussteile nach den Vorgaben unserer Kunden her, sondern kümmern uns auch um die Weiterverarbeitung, fachgerechte
Lagerung und den termingerechten Versand. Ein Beispiel für unseren Baugruppen-Service ist zum Beispiel der Kunststoff-Gehäuseboden für ein Elektronikteil. Dafür kleben wir ein Schirmblech auf, bringen nach innen gerichtete Kontaktfahnen an und eine Dichtung gegen Staub und setzen Messingbuchsen für Schrauben ein. Übrigens bringen wir die Dichtung nicht nur an, sondern prüfen sie auch auf Dichtigkeit.
Begleiter für die gesamte Wertschöpfungskette bei Spritzgussteilen Bei Rupp kümmern wir uns nicht nur darum, dass die Spritzgussteile unserer Kunden kostengünstig und in bester Qualität produziert werden, sondern wir begleiten gerne auf dem ganzen Weg, von der
Entwicklung über das
Design, die
Materialauswahl, das
Prototyping von Spritzgussteilen bis hin zur Herstellung von
Baugruppen und der Logistik. Um festzustellen, in welchen Bereichen wir unsere Kunden unterstützen können, haben wir den
„Spritzgussteile-Check“ entwickelt, mit dem wir in einem Gespräch herausfinden, wo die Engpässe unserer Kunden liegen und wie wir sie gemeinsam beheben können. In unserer Serie zeigen wir Ihnen an praktischen Beispielen, wie unsere Unterstützung aussehen kann.
In vielen Bereichen geht der Trend ganz klar weg vom Metall hin zum Kunststoff. Die beiden wichtigsten Triebfedern dafür sind Einsparungen beim Gewicht und Kostenreduzierung. Inzwischen sind Kunststoffe auch so vielfältig, dass sie selbst als Teile von Motoren eingesetzt werden können.
Prototypen sollten schnell hergestellt werden, kostengünstig sein und möglichst noch dieselben funktionellen Eigenschaften aufweisen wie das Serienteil. Viele Kunden zum Beispiel aus der Autoindustrie, brauchen darüber hinaus nicht nur einen Prototyp, sondern eine ganze Anzahl, damit bevor die tatsächliche Fertigung beginnt, Kinderkrankheiten behoben werden können. Auch für das Einfahren von Verarbeitungsprozessen benötigt man
Prototypen. Je nachdem sind mehrere Dutzend nötig. Robuste Prototypen, auch für die Vorserie, die sämtliche verlangten Eigenschaften mitbringen, sind Polyamid-Teile aus Silikonkautschukformen.
Gestandene, qualifizierte Mitarbeiter rauften sich die Haare und wussten nicht weiter.
Einer der Rupp-Kunden hatte ein gravierendes Problem mit einem Teil, das im Hause Rupp nach Kunden-Zeichnung gefertigt wird.
Für unsere Kunden bilden Form und Funktion zunehmend eine Einheit. Beides muss stimmen. Design wird also zunehmend wichtiger. Es ist das erste, was ein Kunde von einem Produkt wahrnimmt. Da mag ein Produkt noch so überzeugende technische Eigenschaften haben – ist das Design schlecht, wird es von potenziellen Käufern erst gar nicht wahrgenommen. Das gilt auch für Industrieprodukte. Gekauft wird mit Emotion, auch wenn wir das nicht gerne zugeben, weil wir selbst uns für rational entscheidend sehen wollen. Dass diese Annahme nicht stimmt, hat uns das Neuromarketing schon lange bewiesen.
Polytetrafluorethylen (PTFE), Handelsname Teflon, gilt als eines der Wundermaterialien des 20. Jahrhunderts. Erfunden wurde es im Jackson-Laboratorium von Du Pont bereits 1938 mehr oder weniger zufällig. Dr. Roy J. Plunkett experimentierte mit Gasen. Dabei entstand
PTFE. Bald stellte sich heraus, dass man ein bemerkenswertes Material entdeckt hatte: Es zeigte sich
gegen nahezu alle Chemikalien und Lösungsmittel resistent.
Seine Oberfläche war so schlüpfrig, dass praktisch nichts an ihr haftete. Es wurde weder von Feuchtigkeit noch von Sonneneinstrahlung beeinträchtigt. Außerdem war es sehr hitzebeständig. Teflon war geboren.
Klimaschutz und damit einhergehend Energieeffizienz wird ein immer wichtigeres Thema für Wirtschaft und Gesellschaft. Umweltfreundlichkeit wird in der Wirtschaft zunehmend zu einem Qualitätskriterium, nicht nur im B2C-, sondern auch im B2B-Bereich. Die Nanotechnologie bietet auch beim Spritzgießen Möglichkeiten, Energie einzusparen.
Kunststoff zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er in jede beliebige Form gegossen werden kann. Unter Umweltgesichtspunkten ist jedoch die Entsorgung von Kunststoffprodukten schwierig. Zwar können Kunststoffe wiederverwertet werden, doch nicht unbegrenzt. Bei der Verbrennung entstehen Rauchemissionen. Zwei Tüftler aus Ilsfeld bei Heilbronn haben einen Stoff entwickelt, der zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und wie Kunststoff eingesetzt und verarbeitet werden kann.
Spätestens seit der Ölpreis beängstigende Ausschläge nach oben zeigte, liegen nachwachsende Rohstoffe im Trend. Sie sind (bisher) preisstabiler als Eröl und haben ökologische Vorteile. Nach Prognosen der Unternehmensberatung Frost & Sullivan in Frankfurt/Main soll der Weltmarkt für Chemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen bis zum Jahr 2015 auf einen Marktwert von über fünf Milliarden Dollar ansteigen und sich damit gegenüber 2008 verdreifachen.
Im Formenbau ist das Erodieren mit einem heißen Draht eine gern eingesetzte Technik, wenn es um komplizierte Formen geht.
Der Anspritzpunkt ist eine kritische Stelle bei Kunststoffprodukten. Er sieht nicht nur unschön aus, sondern birgt auch Probleme bei der genauen Passform der Teile sowie Verletzungsgefahr. Deshalb wird bei Rupp mit Angießeinsätzen gearbeitet, die den Anspritzpunkt auf ein Mindestmaß reduzieren. Darüber hinaus verlängert der Einsatz die Standzeit des Werkzeugs.
Tampondruck an sich ist nichts Ungewöhnliches. Er hat sich in den letzten Jahren zum wichtigsten Verfahren zum Bedrucken von Kunststoffkörpern entwickelt. Erfunden wurde der Tampondruck 1968 von Graveurmeister Wilfried Philipp. Wegen seiner großen Anpassungsfähigkeit ist das Verfahren ziemlich universell einsetzbar, zum Beispiel für das Bedrucken von Spielzeug, CDs, Schraubverschlüssen, Feuerzeugen, Blinker- oder Scheibenwischerhebel, kurz für alle Materialien, die nicht ganz glatt und eben sind.
Die Schweizer Vitra AG stellt Möbel und Accessoires her, von denen einige im Laufe der Zeit zu Kultobjekten wurden. Der Panton Stuhl ist eines von ihnen. Der Schöpfer des Stuhls, der dänische Designer und Architekt Verner Panton, zählte zu den ersten, die die Pop-Art in unsere Wohnwelt übertrugen. Er gilt als einer der einflussreichsten Möbeldesigner und Innenarchitekten des 20. Jahrhunderts. 1959/60 entwarf er den „Panton Chair“, damals eine revolutionäre Idee – ein Stuhl ohne Beine und völlig aus Kunststoff.
Seit etwa zehn Jahren arbeitet Rupp mit der HWK, den Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH, zusammen. Die Betriebsgesellschaft der Lebenshilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Arbeitsplatz und Lebensraum für Menschen mit Behinderungen zu schaffen.
Mit Klaus Ruigis konnten wir einen erfahrenen Vertriebsmann gewinnen, der sich um unsere Kunden kümmert. Der 54-Jährige gelernte Werkzeugbauer vervollständigte seine Ausbildung mit dem technischen Fachkaufmann mit Marketingabschluss. Mittlerweile verfügt er über 30 Jahre Vertriebserfahrung. Überwiegend war er im Außendienst für mittelständische Unternehmen tätig und bringt langjährige Erfahrung in der Kunststofftechnik mit.
Seit 39 Jahren ist Günter Richter bei Rupp. Er hat bei Andreas Rupps Vater eine Ausbildung zum Werkzeugmacher absolviert und ist geblieben. Nicht, weil er zu faul war, sich eine andere Stelle zu suchen, sondern weil er bei Rupp alles findet, was er für ein erfülltes Berufsleben für wichtig hält: „Bei Rupp muss keiner bleiben, was er ist. Jeder kann sich beweisen und weiterentwickeln.“
Günter Richters Laufbahn zeigt, was er damit meint: Von der Werkbank kam er in die Konstruktion, schließlich übernahm er die Leitung des Werkzeugbaus und wurde Technischer Leiter. Seit Januar 2010 hat er wieder eine neue Herausforderung. Er unterstützt den Firmenchef im Vertrieb.
Die Zeiten als wir in der Produktion verpackt haben, sind vorbei.
Bereits 2001 investierten wir in eine Maschine, die mit 2K-Technik arbeitet. Damals waren nicht genügend Aufträge vorhanden, um die Maschine auszulasten, doch wir waren davon überzeugt, mit dieser Investition entscheidende Weichen für die Zukunft des Unternehmens zu stellen.
Wir wissen es inzwischen: Es gibt immer weniger Rohstoffe, die CO2-Emissionen sind zu hoch und wenn die Weltwirtschaft weiter wächst wie bisher, wachsen unsere Probleme hinsichtlich Umwelt und Klima. Doch was tun? Zurück in die Steinzeit?
Am 9. und 10. September findet in Krefeld der zweitägige Kongress „Zukunft Kunststoff –Verwertung 2010“ statt. Dabei geht es um die aktuellen Fragen rund um die Kunststoffverwertung. Politiker erläutern ihre Strategien, Europa-Experten skizzieren die Entwicklungen in Brüssel, Verwerter geben Einblick in ihre Praxis, Marktkenner beleuchten die Perspektiven des Recyclings in Deutschland und darüber hinaus.
Fachliteratur kann schnell langweilig werden, wenn sie über die Theorie nicht hinauskommt. Viel unterhaltsamer und oft beeindruckender sind dagegen Geschichten aus der Praxis, die dem Leser sehr anschaulich zeigen, worauf er in seinem Unternehmen achten sollte.
Damit möchten wir Ihnen zeigen, dass Kunststoff Spaß machen kann
und Sie für unseren
Spritzgussteile-Check interessieren.
Unternehmen können ihre Position am Markt nur behaupten und verbessern, wenn sie kommende Veränderungen und die darin liegenden Chancen zu einem frühen Zeitpunkt wahrnehmen und nutzen. Das Buch von Dr. Pero Micic, Buchautor, Dozent und Vorsitzender der Konferenz „Internationales Trend- und Zukunftsmanagement“ bietet die Möglichkeit, sich in kürzester Zeit mit Zukunftsforschung und –management vertraut zu machen.
Der Amerikaner Daniel H. Pink, bekannt als visionärer Denker und Sachbuchautor, ist davon überzeugt, dass das Wissenszeitalter bereits wieder seinem Ende entgegen dämmert und vom Konzeptionszeitalter abgelöst wird. In dieser kreativen Zukunft seien allenthalben Menschen mit einem gut entwickelten Rechtshirnpotenzial gefragt, denn die Zukunft werde den kreativen, einfühlsamen Menschen gehören.
Am 15./16. März fand in Ludwigsburg im Forum der Kongress „Fabrik des Jahres/GEO – Mit den Besten aus der Krise“ statt, veranstaltet vom Fachmagazin „Produktion“ und der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Auf der Veranstaltung wurden die Gewinner des Benchmark-Wettbewerbs geehrt. Die Laudatio auf die Preisträger hielt am Abend der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Fritz Kuhn.
In jedem Team gibt es ab und zu Spannungen, besonders wenn etwas nicht so klappt wie es sollte – „wenn es kracht“, sagen wir bei Rupp. Doch wenn die Emotionen gelegentlich etwas höher schlagen, ist das gar nicht so schlimm. Schließlich sind wir alle unterschiedlich. Und das müssen wir auch sein. Nur Teams, in denen Menschen mit verschiedenen Charakteren zusammenarbeiten sind erfolgreich. Wenn alle gleich bzw. ähnlich sind, zählt das Team in der Regel nicht zu den besonders erfolgreichen.
Die Fraunhofer-Gesellschaft hat zu ihrem 60. Geburtstag ein Buch herausgegeben, in dem Innovationen vorgestellt werden, die ihren Ursprung in den Instituten der Gesellschaft hatten. In seinem Vorwort betont Präsident Hans-Jörg Bullinger, dass längst nicht alle Innovationen und Erfindungen der Wissenschaftler zwischen zwei Buchdeckel passen und: „Es ist gar nicht so einfach, den Anteil von Fraunhofer an technischen Entwicklungen herauszudestillieren, denn schließlich tragen die Unternehmen meist den Löwenanteil der Forschungs- und Entwicklungskosten. So bleibt der Fraunhofer-Beitrag oft unsichtbar, wenn auch mit sichtbarer Wirkung in der Wirtschaft.“
Kreativität ist eine der Voraussetzungen für technische Innovationen. Das wissen Manager und Wissenschaftler ebenso wie Ingenieure und Künstler. MP3-Erfinder Prof. Karlheinz Brandenburg, Franz Fehrenbach, Vorstandsvorsitzender von Bosch, und die Filmemacherin Doris Dörrie waren sich beim World Creativity Forum 2009 darin einig, dass Kreativität und Innovation Offenheit, Teamarbeit und interdisziplinäres Arbeiten als Voraussetzung brauchen. Prof. Brandenburg sagte: „Das industrielle Erfinden unserer Zeit hat nichts mehr mit dem Bild des einsamen Tüftlers zu tun, auch wenn es durchaus noch Aha-Erlebnisse gibt. Heute passieren Erfindungen systematisch im Team.“
So lautet der Titel eines wahrhaft außergewöhnlichen Buchs, einen Anreiz, sich nicht auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen, eine Erklärung für Misserfolg, Langeweile, Unzufriedenheit und innere Kündigung. Obwohl es schon 2008 in 7. Auflage erschienen ist es ein echtes Schmankerl und hochaktuell.
So lautet der Untertitel des Buches „Bauchrede für Kopfmenschen“. Der Untertitel hat mich mehr angesprochen als der Titel. Schließlich weiß jeder Unternehmer, dass Marketing eine Notwendigkeit ist, aber meistens hat man zu wenig Zeit, um sich systematisch damit zu befassen. Die Autoren zeigen, welche Bedeutung Emotionen auch beim Einkauf von Technologieprodukten haben und wie sich das kleine und mittelständische Unternehmen mit überschaubarem Aufwand zunutze machen können.