Rupp Spritzguss-Technik

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Spritzguss-Fertigung
Die Teile, die wir für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer fertigen, sind ein wichtiges Standbein für Rupp, deshalb ist es höchste Zeit, dass wir uns Gedanken über die Veränderungen machen, die die Elektromobilität für unser Unternehmen bringen wird. 
E-Mobility: Welche Chancen bieten sich?
E-Mobility: Welche Chancen bieten sich?
Die Teile, die wir für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer fertigen, sind ein wichtiges Standbein für Rupp, deshalb ist es höchste Zeit, dass wir uns Gedanken über die Veränderungen machen, die die Elektromobilität für unser Unternehmen bringen wird. 
Manche sagen, es sei noch viel zu früh, sich Gedanken über das Elektroauto zu machen, denn der Anteil von Elektro- und Hybridautos an den gesamten Pkw-Neuzulassungen in Deutschland habe  2016 bei gerade einmal 1,8 Prozent gelegen – trotz Subventionen. In anderen Ländern wie in Norwegen, den Niederlanden und China steigt der Anteil der Elektroautos zwar stärker, aber in keinem Automarkt der Welt setzen sich Elektrofahrzeuge bisher ohne staatliche Förderung durch. Auf der anderen Seite zeigen Beispiele wie die Digitalfotografie oder auch die Entwicklung erneuerbarer Energien nach der Katastrophe von Fukushima, dass es manchmal recht schnell gehen kann mit der Veränderung.
Was hat Rupp zu bieten?
Unser größter Aktivposten ist der Kunststoff selbst. Wir gehen davon aus, dass Kunststoffteile im E-Auto zunehmen werden. Das ist schon deshalb notwendig, weil das Gewicht der Autos sinken muss.  Das E-Auto ist zwar sehr leise und Geräuschdämmung vielleicht nicht mehr im selben Maße wie bisher nötig. Andererseits sind die Autos so leise, dass man jedes andere Geräusch (Klappern zum Beispiel) wahrnimmt. Die Autohersteller werden Abhilfe schaffen müssen – mit Kunststoffteilen.
Unser zweiter Aktivposten ist unsere Neugier. Durch sie sind wir in der Lage, uns mit neuen Themen zu befassen und neue Kompetenzen und Lösungen zu entwickeln. Beispiele werden die zunehmende Verwendung von Verbundstoffen mit Carbon sein oder die Oberflächentechnik. Die Nähe zu unseren Kunden macht es uns möglich, Innovation nicht vom Produkt aus zu denken, sondern vom Kunden aus. Das heißt für uns, dass wir nicht nur die Teile anschauen, die wir bisher produzieren, sondern das ganze Auto und die dazu gehörige Infrastruktur neu betrachten. Ein Beispiel ist die Heizung: Der Elektromotor produziert dafür keine Abwärme. Können wir hier vielleicht neue Teile beisteuern?
2K wird in allen Bereichen schon allein wegen der Haptik weiterhin interessant bleiben. Wie sich der 3D-Druck entwickelt, können wir noch nicht in seiner ganzen Dimension abschätzen. Aktuell gehen wir davon aus, dass der 3D-Druck zunächst vor allem im Hinblick auf den Formen- und Prototyp-Bau wichtig wird und möglicherweise für kleinere Stückzahlen. Auch wenn in China bereits einfache Häuser mit 3D-Druck erstellt werden, wird es noch eine Weile dauern, bis ein qualitativ hochwertiges Auto „gedruckt“ werden kann.
Was muss getan werden?
Unsere Prozesse sind weitgehend automatisiert und sehr effizient. Wir arbeiten jeden Tag daran, sie zu verbessern. Auf jeden Fall müssen wir die Digitalisierung aber weiter vorantreiben. Das betrifft vor allem die Mitarbeiter, die sich daran gewöhnen müssen, in einer vernetzten Welt zu arbeiten. Sie müssen nicht nur begreifen, dass es Veränderungen geben wird, sondern dass sie davon betroffen sind. Schon jetzt verfügt jeder Einrichter bei Rupp über einen Laptop, über den er stets Zugriff auf die für ihn wichtigen Dokumente und das Internet hat. Die Ausstattung der Konstrukteure und Werkzeugbauer mit CAD-tauglichen PCs ist längst selbstverständlich. Doch die IT-Kompetenz aller Mitarbeiter und der richtige Umgang mit dem Internet und der Vernetzung müssen ausgebaut werden. 
Sorge bereitet uns die digitale Kompetenz der Schulabgänger. Hier muss sich noch viel tun. Es darf nicht sein, dass ein Hochtechnologie-Land wie Deutschland mit einer starken produzierenden Industrie in der internationalen Schulleistungsstudie ICILS bei der Nutzung von Computern im Unterricht das Schlusslicht bildet.
Last but not least müssen wir weiterhin die Entwicklung nachwachsender Rohstoffe im Auge behalten, denn Erdöl ist eine endliche und teure Ressource.
Fazit: Die Firma Rupp hat gute Aussichten, auch bei der Elektromobilität Teil der Wertschöpfungskette zu werden, aber wir müssen dafür jetzt an uns arbeiten.
Manche sagen, es sei noch viel zu früh, sich Gedanken über das Elektroauto zu machen, denn der Anteil von Elektro- und Hybridautos an den gesamten Pkw-Neuzulassungen in Deutschland habe  2016 bei gerade einmal 1,8 Prozent gelegen – trotz Subventionen. In anderen Ländern wie in Norwegen, den Niederlanden und China steigt der Anteil der Elektroautos zwar stärker, aber in keinem Automarkt der Welt setzen sich Elektrofahrzeuge bisher ohne staatliche Förderung durch. Auf der anderen Seite zeigen Beispiele wie die Digitalfotografie oder auch die Entwicklung erneuerbarer Energien nach der Katastrophe von Fukushima, dass es manchmal recht schnell gehen kann mit der Veränderung.

Was hat Rupp zu bieten?


Unser größter Aktivposten ist der Kunststoff selbst. Wir gehen davon aus, dass Kunststoffteile im E-Auto zunehmen werden. Das ist schon deshalb notwendig, weil das Gewicht der Autos sinken muss.  Das E-Auto ist zwar sehr leise und Geräuschdämmung vielleicht nicht mehr im selben Maße wie bisher nötig. Andererseits sind die Autos so leise, dass man jedes andere Geräusch (Klappern zum Beispiel) wahrnimmt. Die Autohersteller werden Abhilfe schaffen müssen – mit Kunststoffteilen.
Unser zweiter Aktivposten ist unsere Neugier. Durch sie sind wir in der Lage, uns mit neuen Themen zu befassen und neue Kompetenzen und Lösungen zu entwickeln. Beispiele werden die zunehmende Verwendung von Verbundstoffen mit Carbon sein oder die Oberflächentechnik. Die Nähe zu unseren Kunden macht es uns möglich, Innovation nicht vom Produkt aus zu denken, sondern vom Kunden aus. Das heißt für uns, dass wir nicht nur die Teile anschauen, die wir bisher produzieren, sondern das ganze Auto und die dazu gehörige Infrastruktur neu betrachten. Ein Beispiel ist die Heizung: Der Elektromotor produziert dafür keine Abwärme. Können wir hier vielleicht neue Teile beisteuern?
2K wird in allen Bereichen schon allein wegen der Haptik weiterhin interessant bleiben. Wie sich der 3D-Druck entwickelt, können wir noch nicht in seiner ganzen Dimension abschätzen. Aktuell gehen wir davon aus, dass der 3D-Druck zunächst vor allem im Hinblick auf den Formen- und Prototyp-Bau wichtig wird und möglicherweise für kleinere Stückzahlen. Auch wenn in China bereits einfache Häuser mit 3D-Druck erstellt werden, wird es noch eine Weile dauern, bis ein qualitativ hochwertiges Auto „gedruckt“ werden kann.

Was muss getan werden?

Unsere Prozesse sind weitgehend automatisiert und sehr effizient. Wir arbeiten jeden Tag daran, sie zu verbessern. Auf jeden Fall müssen wir die Digitalisierung aber weiter vorantreiben. Das betrifft vor allem die Mitarbeiter, die sich daran gewöhnen müssen, in einer vernetzten Welt zu arbeiten. Sie müssen nicht nur begreifen, dass es Veränderungen geben wird, sondern dass sie davon betroffen sind. Schon jetzt verfügt jeder Einrichter bei Rupp über einen Laptop, über den er stets Zugriff auf die für ihn wichtigen Dokumente und das Internet hat. Die Ausstattung der Konstrukteure und Werkzeugbauer mit CAD-tauglichen PCs ist längst selbstverständlich. Doch die IT-Kompetenz aller Mitarbeiter und der richtige Umgang mit dem Internet und der Vernetzung müssen ausgebaut werden. 
Sorge bereitet uns die digitale Kompetenz der Schulabgänger. Hier muss sich noch viel tun. Es darf nicht sein, dass ein Hochtechnologie-Land wie Deutschland mit einer starken produzierenden Industrie in der internationalen Schulleistungsstudie ICILS bei der Nutzung von Computern im Unterricht das Schlusslicht bildet.
Last but not least müssen wir weiterhin die Entwicklung nachwachsender Rohstoffe im Auge behalten, denn Erdöl ist eine endliche und teure Ressource.
Fazit: Die Firma Rupp hat gute Aussichten, auch bei der Elektromobilität Teil der Wertschöpfungskette zu werden, aber wir müssen dafür jetzt an uns arbeiten.
geschrieben am 15.02.2017 um 10:53 Uhr.