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Unternehmen
Das ist sicherlich keine Frage, die nur ich mir stelle, sondern alle Unternehmer. Kompetente und motivierte Mitarbeiter, die über den Tellerrand hinausdenken und sich für die Belange unserer Kunden und damit des Unternehmens einsetzen, sind für mich die Voraussetzung, damit mein Unternehmen auch künftig erfolgreich ist. Doch was muss ich als Unternehmer tun, um ein Klima zu schaffen, in dem die Lust an der Arbeit gedeiht?
Motivierte Mitarbeiter? Wie schafft man das?
Motivierte Mitarbeiter? Wie schafft man das?
Das ist sicherlich keine Frage, die nur ich mir stelle, sondern alle Unternehmer. Kompetente und motivierte Mitarbeiter, die über den Tellerrand hinausdenken und sich für die Belange unserer Kunden und damit des Unternehmens einsetzen, sind für mich die Voraussetzung, damit mein Unternehmen auch künftig erfolgreich ist. Doch was muss ich als Unternehmer tun, um ein Klima zu schaffen, in dem die Lust an der Arbeit gedeiht?
Die Experten sagen, Mitarbeiter bräuchten Freiräume und Verantwortung. Dem stimme ich zu. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Menschen verschieden damit umgehen. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass jeder Mitarbeiter anders ist und deshalb auch eine andere Führung verlangt. Es gibt die Mitgestalter, die Ideengeber, die vorausdenken und mehr sehen als nur ihre Aufgabe oder ihren Bereich. Die eher Introvertierten sagen nicht viel, müssen aber gehört werden, denn auch sie denken mit. Die Mitläufer brauchen Anerkennung und sollten informiert werden. Und dann gibt es in jedem Unternehmen sicherlich auch diejenigen, die bereits innerlich gekündigt haben. Laut der Gallup-Studie 2015 zur Mitarbeiterzufriedenheit sind das immerhin 15 Prozent. Das kann sich ein kleines Unternehmen wie Rupp nicht leisten. Deshalb sehe ich es als meine Aufgabe, jeden zu überzeugen, sich einzubringen oder wenigstens den Weg mitzugehen, den das Unternehmen nimmt.
Selbstorganisation und Vertrauen
Bei Rupp setzen wir auf Eigenverantwortung, Selbstorganisation und gegenseitige Wertschätzung. Die Selbstorganisation sehe ich als Basis dafür, dass Mitarbeiter engagiert sind, sich weiterentwickeln können und gleichzeitig der Kunde profitiert. Das setzt allerdings voraus, dass ich als Unternehmer meiner Mannschaft vertraue und ihr etwas zutraue. Ein Beispiel ist unser Auftragszentrum, in dem sich Mitarbeiter aus den jeweiligen Bereichen zusammenfinden, die einen Auftrag begleiten. Die Gruppe geht vom Datum einer Auslieferung aus und organisiert alles andere darauf abgestimmt, also Personalverfügbarkeit, Arbeitsvorbereitung, Produktion und Logistik. Auf Selbstorganisation setzen wir auch bei kleineren Aufgaben wie der Einführung und dem störungsfreien Einsatz des Routenzugs.
Bei Rupp geht die Tendenz ganz klar hin zum Projektmanagement und zur Arbeit in kleinen Teams. Eine Innovation oder die Lösung einer Aufgabe entsteht nicht, wenn die ganze Firma darüber brütet, sondern in der strukturierten Arbeit einer kleinen Gruppe. Die Gruppenmitglieder sind dann  diejenigen, die die Themen wiederum in die Firma als Ganzes hineintragen. Als Unternehmer ist es meine Aufgabe, für die richtige Ziel- und Zusammensetzung der Teams, für den nötigen Freiraum und ausreichende Ressourcen zu sorgen, immer mit Blick auf die Zukunft.
Ein Nebeneffekt der Selbstorganisation ist, dass die Hierarchien flacher werden und die Mitarbeiter dadurch mehr Verantwortung übernehmen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Mitarbeiter, die nicht nur Ausführende, sondern Mitdenkende sind, eine höhere Motivation haben. So halten wir es auch in der Ausbildung: Wir geben unseren Auszubildenden die Mittel an die Hand, um ihre Aufgaben zu lösen und nicht gleich die Lösung.
Unternehmer als Dirigent
Der Dirigent Christian Gansch vergleicht in seinen Vorträgen ein Orchester mit einem Unternehmen. Den Unternehmer sieht er dabei als Dirigenten. „Ein Orchester besteht aus Profis.  Wie in einem Unternehmen muss jeder Bereich für sich funktionieren“, sagt er. „Der Dirigent muss dafür sorgen, dass das Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche stimmt.“ Dafür habe er den Dirigentenstock. Gansch betonte, dass ein Dirigent immer voraus dirigieren müsse. Nur dann könne das Orchester ein gutes Konzert spielen. 
Ich finde das Beispiel sehr einleuchtend. Die Mitarbeiter müssen wissen, dass  wir etwas tun müssen, damit das Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich ist. Wenn Veränderungen notwendig sind, bin ich derjenige, der sie rechtzeitig anstoßen muss. Dazu gehört, dass die Mitarbeiter wissen, welches Stück wir heute spielen und welches morgen auf dem Spielplan steht. Nur dann werden sie die Motivation aufbringen, die nötig ist, um ein neues Stück einzustudieren.
Andreas Rupp  
Die Experten sagen, Mitarbeiter bräuchten Freiräume und Verantwortung. Dem stimme ich zu. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Menschen verschieden damit umgehen. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass jeder Mitarbeiter anders ist und deshalb auch eine andere Führung verlangt. Es gibt die Mitgestalter, die Ideengeber, die vorausdenken und mehr sehen als nur ihre Aufgabe oder ihren Bereich. Die eher Introvertierten sagen nicht viel, müssen aber gehört werden, denn auch sie denken mit. Die Mitläufer brauchen Anerkennung und sollten informiert werden. Und dann gibt es in jedem Unternehmen sicherlich auch diejenigen, die bereits innerlich gekündigt haben. Laut der Gallup-Studie 2015 zur Mitarbeiterzufriedenheit sind das immerhin 15 Prozent. Das kann sich ein kleines Unternehmen wie Rupp nicht leisten. Deshalb sehe ich es als meine Aufgabe, jeden zu überzeugen, sich einzubringen oder wenigstens den Weg mitzugehen, den das Unternehmen nimmt.

Selbstorganisation und Vertrauen

Bei Rupp setzen wir auf Eigenverantwortung, Selbstorganisation und gegenseitige Wertschätzung. Die Selbstorganisation sehe ich als Basis dafür, dass Mitarbeiter engagiert sind, sich weiterentwickeln können und gleichzeitig der Kunde profitiert. Das setzt allerdings voraus, dass ich als Unternehmer meiner Mannschaft vertraue und ihr etwas zutraue. Ein Beispiel ist unser Auftragszentrum, in dem sich Mitarbeiter aus den jeweiligen Bereichen zusammenfinden, die einen Auftrag begleiten. Die Gruppe geht vom Datum einer Auslieferung aus und organisiert alles andere darauf abgestimmt, also Personalverfügbarkeit, Arbeitsvorbereitung, Produktion und Logistik. Auf Selbstorganisation setzen wir auch bei kleineren Aufgaben wie der Einführung und dem störungsfreien Einsatz des Routenzugs.

Bei Rupp geht die Tendenz ganz klar hin zum Projektmanagement und zur Arbeit in kleinen Teams. Eine Innovation oder die Lösung einer Aufgabe entsteht nicht, wenn die ganze Firma darüber brütet, sondern in der strukturierten Arbeit einer kleinen Gruppe. Die Gruppenmitglieder sind dann diejenigen, die die Themen wiederum in die Firma als Ganzes hineintragen. Als Unternehmer ist es meine Aufgabe, für die richtige Ziel- und Zusammensetzung der Teams, für den nötigen Freiraum und ausreichende Ressourcen zu sorgen, immer mit Blick auf die Zukunft.

Ein Nebeneffekt der Selbstorganisation ist, dass die Hierarchien flacher werden und die Mitarbeiter dadurch mehr Verantwortung übernehmen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Mitarbeiter, die nicht nur Ausführende, sondern Mitdenkende sind, eine höhere Motivation haben. So halten wir es auch in der Ausbildung: Wir geben unseren Auszubildenden die Mittel an die Hand, um ihre Aufgaben zu lösen und nicht gleich die Lösung.

Unternehmer als Dirigent

Der Dirigent Christian Gansch vergleicht in seinen Vorträgen ein Orchester mit einem Unternehmen. Den Unternehmer sieht er dabei als Dirigenten. „Ein Orchester besteht aus Profis.  Wie in einem Unternehmen muss jeder Bereich für sich funktionieren“, sagt er. „Der Dirigent muss dafür sorgen, dass das Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche stimmt.“ Dafür habe er den Dirigentenstock. Gansch betonte, dass ein Dirigent immer voraus dirigieren müsse. Nur dann könne das Orchester ein gutes Konzert spielen. 

Ich finde das Beispiel sehr einleuchtend. Die Mitarbeiter müssen wissen, dass wir etwas tun müssen, damit das Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich ist. Wenn Veränderungen notwendig sind, bin ich derjenige, der sie rechtzeitig anstoßen muss. Dazu gehört, dass die Mitarbeiter wissen, welches Stück wir heute spielen und welches morgen auf dem Spielplan steht. Nur dann werden sie die Motivation aufbringen, die nötig ist, um ein neues Stück einzustudieren.
Andreas Rupp  

geschrieben am 03.12.2015 um 10:18 Uhr.