In vielen Bereichen geht der Trend ganz klar weg vom Metall hin zum Kunststoff. Die beiden wichtigsten Triebfedern dafür sind Einsparungen beim Gewicht und Kostenreduzierung. Inzwischen sind Kunststoffe auch so vielfältig, dass sie selbst als Teile von Motoren eingesetzt werden können.
Prototypen sollten schnell hergestellt werden, kostengünstig sein und möglichst noch dieselben funktionellen Eigenschaften aufweisen wie das Serienteil. Viele Kunden zum Beispiel aus der Autoindustrie, brauchen darüber hinaus nicht nur einen Prototyp, sondern eine ganze Anzahl, damit bevor die tatsächliche Fertigung beginnt, Kinderkrankheiten behoben werden können. Auch für das Einfahren von Verarbeitungsprozessen benötigt man
Prototypen. Je nachdem sind mehrere Dutzend nötig. Robuste Prototypen, auch für die Vorserie, die sämtliche verlangten Eigenschaften mitbringen, sind Polyamid-Teile aus Silikonkautschukformen.
Gestandene, qualifizierte Mitarbeiter rauften sich die Haare und wussten nicht weiter.
Einer der Rupp-Kunden hatte ein gravierendes Problem mit einem Teil, das im Hause Rupp nach Kunden-Zeichnung gefertigt wird.
Für die dauerhafte Funktion von Verbundteilen, vor allem unter dynamischer Beanspruchung, ist die Haftung zwischen harter und weicher Komponente entscheidend. Überall dort, wo Gummiteile dauerhaft befestigt werden müssen, haben sich Verbundteile bewährt, zum Beispiel als Dämpfungslager im Fahrwerksbereich von Kraftfahrzeugen, als Anschlagpuffer oder verstärkte Dichtung in Motoren und Maschinen.
Kunststoffe kommen in immer mehr Bereichen zum Einsatz. Dadurch wurde und wird die Kunststoffwelt immer bunter, man denke nur an Spielzeug, Möbel oder Sportgeräte. Farbe wird zu einem zunehmend wichtigen Faktor. Die Farbpalette für Kunststoffe ist inzwischen so gut wie komplett. Trotzdem ist ein Ende der Entwicklung bei Farbpigmenten noch nicht absehbar, denn sie bieten nicht nur Farbe, sondern übernehmen auch Funktionen.
Polyamid (Kurzbezeichnung PA) ist einer der wichtigsten Thermoplaste überhaupt. Durch nachträglich eingearbeitete Verstärkungsmittel oder Weichmacher und Flexibilisatoren sind Steifigkeiten zwischen hoher Flexibilität und Elastizität bis hin zu metallähnlicher Festigkeit möglich. Durch Zusätze und Mischungen mit anderen Polymeren sind unzählige weitere, für spezifische Anwendungen maßgeschneiderte PA-Typen möglich.
Polytetrafluorethylen (PTFE), Handelsname Teflon, gilt als eines der Wundermaterialien des 20. Jahrhunderts. Erfunden wurde es im Jackson-Laboratorium von Du Pont bereits 1938 mehr oder weniger zufällig. Dr. Roy J. Plunkett experimentierte mit Gasen. Dabei entstand PTFE. Bald stellte sich heraus, dass man ein bemerkenswertes Material entdeckt hatte: Es zeigte sich gegen nahezu alle Chemikalien und Lösungsmittel resistent. Seine Oberfläche war so schlüpfrig, dass praktisch nichts an ihr haftete. Es wurde weder von Feuchtigkeit noch von Sonneneinstrahlung beeinträchtigt. Außerdem war es sehr hitzebeständig. Teflon war geboren.
Klimaschutz und damit einhergehend Energieeffizienz wird ein immer wichtigeres Thema für Wirtschaft und Gesellschaft. Umweltfreundlichkeit wird in der Wirtschaft zunehmend zu einem Qualitätskriterium, nicht nur im B2C-, sondern auch im B2B-Bereich. Die Nanotechnologie bietet auch beim Spritzgießen Möglichkeiten, Energie einzusparen.
Kunststoff zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er in jede beliebige Form gegossen werden kann. Unter Umweltgesichtspunkten ist jedoch die Entsorgung von Kunststoffprodukten schwierig. Zwar können Kunststoffe wiederverwertet werden, doch nicht unbegrenzt. Bei der Verbrennung entstehen Rauchemissionen. Zwei Tüftler aus Ilsfeld bei Heilbronn haben einen Stoff entwickelt, der zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und wie Kunststoff eingesetzt und verarbeitet werden kann.
Spätestens seit der Ölpreis beängstigende Ausschläge nach oben zeigte, liegen nachwachsende Rohstoffe im Trend. Sie sind (bisher) preisstabiler als Eröl und haben ökologische Vorteile. Nach Prognosen der Unternehmensberatung Frost & Sullivan in Frankfurt/Main soll der Weltmarkt für Chemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen bis zum Jahr 2015 auf einen Marktwert von über fünf Milliarden Dollar ansteigen und sich damit gegenüber 2008 verdreifachen.
Im Formenbau ist das Erodieren mit einem heißen Draht eine gern eingesetzte Technik, wenn es um komplizierte Formen geht.
Es ist so weit: In den kommenden Wochen wird bei Rupp eine neue vollelektrische 2K-Maschine der Select von Billion aufgestellt. Für Rupp ist das eine Zukunftsinvestition, mit der wir uns für weitere anspruchsvolle Aufträge positionieren. Die neue Maschine hat nicht nur einen geringeren Energieverbrauch als unsere hydraulischen 2K-Maschinen, sondern ermöglicht uns auch die Herstellung hochpräziser Teile wie Zahnräder. Ihre Eigenschaften hinsichtlich der Präzision entsprechen eher denen einer CNC-Maschine.
Die Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen erfordert einen hohen Energieaufwand. Angesichts knapper werdender Rohstoffe und steigender Nachfrage aus den Schwellenländern steigen die Preise. Auch der Umweltschutz spielt eine wachsende Rolle. Im Spritzguss bieten sich erhebliche Sparpotenziale durch Effizienzsteigerung. Das geschieht zum Beispiel durch Prozessoptimierung und durch neue Entwicklungen bei der Maschinentechnik. Auch bei Rupp sind wir daran interessiert, energie- und rohstoffeffizient zu wirtschaften. Das nützt uns, unseren Kunden und der
Umwelt.
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Seit etwa zehn Jahren arbeitet Rupp mit der HWK, den Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH, zusammen. Die Betriebsgesellschaft der Lebenshilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Arbeitsplatz und Lebensraum für Menschen mit Behinderungen zu schaffen.
Mit Klaus Ruigis konnten wir einen erfahrenen Vertriebsmann gewinnen, der sich um unsere Kunden kümmert. Der 54-Jährige gelernte Werkzeugbauer vervollständigte seine Ausbildung mit dem technischen Fachkaufmann mit Marketingabschluss. Mittlerweile verfügt er über 30 Jahre Vertriebserfahrung. Überwiegend war er im Außendienst für mittelständische Unternehmen tätig und bringt langjährige Erfahrung in der Kunststofftechnik mit.
Seit 39 Jahren ist Günter Richter bei Rupp. Er hat bei Andreas Rupps Vater eine Ausbildung zum Werkzeugmacher absolviert und ist geblieben. Nicht, weil er zu faul war, sich eine andere Stelle zu suchen, sondern weil er bei Rupp alles findet, was er für ein erfülltes Berufsleben für wichtig hält: „Bei Rupp muss keiner bleiben, was er ist. Jeder kann sich beweisen und weiterentwickeln.“
Günter Richters Laufbahn zeigt, was er damit meint: Von der Werkbank kam er in die Konstruktion, schließlich übernahm er die Leitung des Werkzeugbaus und wurde Technischer Leiter. Seit Januar 2010 hat er wieder eine neue Herausforderung. Er unterstützt den Firmenchef im Vertrieb.
Die Zeiten als wir in der Produktion verpackt haben, sind vorbei.
Bereits 2001 investierten wir in eine Maschine, die mit 2K-Technik arbeitet. Damals waren nicht genügend Aufträge vorhanden, um die Maschine auszulasten, doch wir waren davon überzeugt, mit dieser Investition entscheidende Weichen für die Zukunft des Unternehmens zu stellen.
Innovation ist Pflicht. Wer nicht innovativ ist, verschwindet vom Markt. Nach Meinung des Autors Thomas M. Koulopoulos, Gründer und CEO der Delphi Group und seit Jahrzehnten mit Innovationsmanagement und -beratung befasst, gedeihen Innovationen am besten in einem geschützten Raum, der Innovationszone. Das kann eine Abteilung, ein Team, ein interner, webbasierter Bereich oder auch eine gut organisierte Ideenwoche sein.
Am 24. November hat der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister den Dr.-Rudolf-Eberle-Preis verliehen, den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg. Einer der Preisträger war die Otto Graf GmbH im südbadischen Teningen. Ausgezeichnet wurde sie für das innovative Herstellungsverfahren des Erdtanks „Carat“. Entscheidend dafür ist die weltgrößte Spritzgießmaschine.
Die Personalvermittler von Monster, einer Stellenbörse im Internet für Arbeitgeber und -nehmer, sind der Ansicht, dass der langfristige Trend in Richtung Fachkräftemangel geht und Arbeitgeber dringend umdenken müssen.
Durchs K-Teil fliegen – eine gute Idee
Auf der K 2010 konnte man bei der Firma Simcon einen 3D-Flug durch ein Kunststoff-Bauteil unternehmen. Das Teil wirkt dadurch realistischer und ist einfacher zu erfassen. Bauteilgeometrie und Spritzgießprozess können mithilfe von 3D-Darstellung virtuell optimiert werden. Das unterstützt die Qualität und ist wirtschaftlich. Bereits in der Konstruktionsphase können durch 3D Machbarkeits- und Qualitätsanalysen eingebunden werden.
Schon seit über 20 Jahren entwickelt und verkauft Simcon Softwareprodukte für die Spritzgießsimulation. Cadmould® ist ein weltweit anerkanntes Simulationswerkzeug in der Bauteil- und Werkzeugentwicklung.
Jeder Chef kennt es: Die Mitarbeiter kommen mit einem Problem (einem Affen) auf der Schulter zum Vorgesetzten und laden es bei ihm ab. Der Chef übernimmt das Problem bzw. den Affen. Das Ergebnis ist fatal in zweierlei Hinsicht: Zum einen kommt der Chef kaum noch zu seinen eigentlichen Aufgaben als Führungskraft, zum anderen erzieht er seine Mitarbeiter zur Unselbstständigkeit. Damit setzt er einen Teufelskreis in Gang, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt.
Das neue Buch "Nur Tote bleiben liegen" von Anja Förster und Peter Kreuz richtet sich an alle, die in Unternehmen etwas bewegen wollen, die es satt haben, dass man sie ausbremst und neue Ideen mit dem Hinweis „das haben wir aber immer schon so gemacht“ abwatscht. Nur wenn sie sich ständig an veränderte Bedingungen anpassen würden, so die Theorie der Autoren, würde es Unternehmen gelingen, zu überleben. Wandel und Innovationen könnten aber nur dort gedeihen, wo der Status Quo hinterfragt werde.
Noch bis vor einigen Jahren wurden die so genannten Schwellenländer von den etablierten Industrienationen des Westens eher belächelt und als Reservoir für billige Arbeitskräfte, aber nicht als ernsthafte Konkurrenz betrachtet. Das hat sich inzwischen geändert, denn viele Innovationen kommen inzwischen nicht mehr aus den USA, Deutschland oder anderen Industrienationen, sondern von Firmen, die in Korea, Taiwan, China oder Brasilien sitzen. Nicht wenige von ihnen sind zu Weltmarktführern aufgestiegen.
Wir wissen es inzwischen: Es gibt immer weniger Rohstoffe, die CO2-Emissionen sind zu hoch und wenn die Weltwirtschaft weiter wächst wie bisher, wachsen unsere Probleme hinsichtlich Umwelt und Klima. Doch was tun? Zurück in die Steinzeit?
Fachliteratur kann schnell langweilig werden, wenn sie über die Theorie nicht hinauskommt. Viel unterhaltsamer und oft beeindruckender sind dagegen Geschichten aus der Praxis, die dem Leser sehr anschaulich zeigen, worauf er in seinem Unternehmen achten sollte.
Damit möchten wir Ihnen zeigen, dass Kunststoff Spaß machen kann
und Sie für unseren
Spritzgussteile-Check interessieren.
Unternehmen können ihre Position am Markt nur behaupten und verbessern, wenn sie kommende Veränderungen und die darin liegenden Chancen zu einem frühen Zeitpunkt wahrnehmen und nutzen. Das Buch von Dr. Pero Micic, Buchautor, Dozent und Vorsitzender der Konferenz „Internationales Trend- und Zukunftsmanagement“ bietet die Möglichkeit, sich in kürzester Zeit mit Zukunftsforschung und –management vertraut zu machen.
Der Amerikaner Daniel H. Pink, bekannt als visionärer Denker und Sachbuchautor, ist davon überzeugt, dass das Wissenszeitalter bereits wieder seinem Ende entgegen dämmert und vom Konzeptionszeitalter abgelöst wird. In dieser kreativen Zukunft seien allenthalben Menschen mit einem gut entwickelten Rechtshirnpotenzial gefragt, denn die Zukunft werde den kreativen, einfühlsamen Menschen gehören.
Am 15./16. März fand in Ludwigsburg im Forum der Kongress „Fabrik des Jahres/GEO – Mit den Besten aus der Krise“ statt, veranstaltet vom Fachmagazin „Produktion“ und der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Auf der Veranstaltung wurden die Gewinner des Benchmark-Wettbewerbs geehrt. Die Laudatio auf die Preisträger hielt am Abend der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Fritz Kuhn.
In jedem Team gibt es ab und zu Spannungen, besonders wenn etwas nicht so klappt wie es sollte – „wenn es kracht“, sagen wir bei Rupp. Doch wenn die Emotionen gelegentlich etwas höher schlagen, ist das gar nicht so schlimm. Schließlich sind wir alle unterschiedlich. Und das müssen wir auch sein. Nur Teams, in denen Menschen mit verschiedenen Charakteren zusammenarbeiten sind erfolgreich. Wenn alle gleich bzw. ähnlich sind, zählt das Team in der Regel nicht zu den besonders erfolgreichen.
Die Fraunhofer-Gesellschaft hat zu ihrem 60. Geburtstag ein Buch herausgegeben, in dem Innovationen vorgestellt werden, die ihren Ursprung in den Instituten der Gesellschaft hatten. In seinem Vorwort betont Präsident Hans-Jörg Bullinger, dass längst nicht alle Innovationen und Erfindungen der Wissenschaftler zwischen zwei Buchdeckel passen und: „Es ist gar nicht so einfach, den Anteil von Fraunhofer an technischen Entwicklungen herauszudestillieren, denn schließlich tragen die Unternehmen meist den Löwenanteil der Forschungs- und Entwicklungskosten. So bleibt der Fraunhofer-Beitrag oft unsichtbar, wenn auch mit sichtbarer Wirkung in der Wirtschaft.“
So lautet der Titel eines wahrhaft außergewöhnlichen Buchs, einen Anreiz, sich nicht auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen, eine Erklärung für Misserfolg, Langeweile, Unzufriedenheit und innere Kündigung. Obwohl es schon 2008 in 7. Auflage erschienen ist es ein echtes Schmankerl und hochaktuell.
So lautet der Untertitel des Buches „Bauchrede für Kopfmenschen“. Der Untertitel hat mich mehr angesprochen als der Titel. Schließlich weiß jeder Unternehmer, dass Marketing eine Notwendigkeit ist, aber meistens hat man zu wenig Zeit, um sich systematisch damit zu befassen. Die Autoren zeigen, welche Bedeutung Emotionen auch beim Einkauf von Technologieprodukten haben und wie sich das kleine und mittelständische Unternehmen mit überschaubarem Aufwand zunutze machen können.