Rupp Spritzguss-Technik

mit Herz und Know-how

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Design ist auch in der Industrie zunehmend ein Wettbewerbsfaktor. Jürgen Goos, Professor für Industrial Design an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim und Gründer der Firma „Cognito Design und Engineering“ in Karlsruhe plädiert dafür, Designer in einer möglichst frühen Phase der Produktentwicklung an Bord zu nehmen.

Rupp-Spritzguss berät nicht nur Kunden, sondern auch die, die es eventuell werden wollen – unverbindlich und kostenlos.

Jeder Spritzgießer kennt das Problem: Früher oder später treten in Spritzgießformen Verschleißspuren auf. Sie begrenzen nicht nur die Standzeiten der Werkzeuge, sondern erhöhen die Produktionskosten, weil die Produktion stillsteht bis das alte Werkzeug instandgesetzt oder ein neues angeschafft wurde. Mit ihrer verschleißfesten Mischkeramik „DiMaCer“ möchte eine Forschergruppe an der Universität Stuttgart hier Abhilfe schaffen.

Im produzierenden Gewerbe lag 2009 der Materialeinsatz durchschnittlich bei 42,9 Prozent. Dagegen waren die Personalkosten mit 20,5 Prozent nicht einmal halb so hoch. Diese Zahlen haben uns bei Rupp nachdenklich gemacht.

Wie können wir Kunden an uns binden und neue gewinnen?
Das ist wohl die Frage, die sich jedes Unternehmen immer wieder stellt, auch wir bei Rupp.

Bei Möbeln, Autos oder Schmuck ist Design selbstverständlich. Bei kleinen Kunststoffteilen eher nicht. Da verantwortet oft allein der Konstrukteur das Design. Bei Rupp haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Zusammenarbeit mit einem Designer durchaus gewinnbringend ist. In der Zusammenarbeit können Designer, Konstrukteur und Produzent gemeinsam dazu beitragen, die Qualität, die Funktion und das  Aussehen eines Produkts zu verbessern und seine Produktion zu erleichtern.

Besuche von Kunden und Neu-Kunden sind für uns immer eine willkommene Gelegenheit, unsere Kompetenz und unser Können zu präsentieren. Für unsere Besucher ist es die Möglichkeit, sich nicht nur einen Eindruck via Angebot zu verschaffen, sondern einen ganz persönlichen. Sie sehen nicht nur, was wir an Maschinen und Einrichtungen zu bieten haben, sondern lernen auch die Menschen kennen, die für ihre Aufträge verantwortlich sind.

Bei Rupp wollen wir besser sein als andere. Das ist heute leichter gesagt als getan. Das Rad ist schon genau so erfunden wie das Auto, die Glühbirne und das Flugzeug. Besser sein bedeutet für uns als Dienstleister deshalb, dass wir ständig überprüfen müssen, ob wir genau das bieten, was unsere Kunden heute wollen und morgen erwarten. Am Wichtigsten ist es also, dass wir das Ohr am Markt haben und flexibel und schnell auf Marktanforderungen reagieren.

Unser Selbstverständnis drückt sich in unserem Slogan „Spritzguss-Technik mit Herz und Know-how“ aus. Als ich Ende Oktober über die Kunststoffmesse K 2010 in Düsseldorf ging, wurde mir einmal mehr klar, dass sich die verschiedenen Anbieter technisch kaum noch unterscheiden. Im Prinzip können und machen wir Spritzgießer alle dasselbe. Es gibt keine bahnbrechenden technischen Erfindungen oder Neuerungen, an denen nicht alle teilhaben könnten. Trotzdem muss man sich unterscheiden. Schließlich soll der Kunde von unserem Angebot überzeugt werden.

Verabschieden Sie sich davon, dass Kunststoff nur begrenzt einsetzbar ist, dass er nicht edel aussehen kann oder nicht unterschiedliche Eigenschaften in einem Produkt vereinen kann. Das war einmal. Als Experten, die überdies mit kompetenten Partnern und Compoundern arbeiten, beraten wir Sie gerne beim Einsatz von Kunststoff. Selbst mit anderen Materialien kann Kunststoff kombiniert werden.

Wir stellen nicht nur Spritzgussteile nach den Vorgaben unserer Kunden her, sondern kümmern uns auch um die Weiterverarbeitung, fachgerechte Lagerung und den termingerechten Versand.

Ein Beispiel für unseren Baugruppen-Service ist zum Beispiel der Kunststoff-Gehäuseboden für ein Elektronikteil. Dafür kleben wir ein Schirmblech auf, bringen nach innen gerichtete Kontaktfahnen an und eine Dichtung gegen Staub und setzen Messingbuchsen für Schrauben ein. Übrigens bringen wir die Dichtung nicht nur an, sondern prüfen sie auch auf Dichtigkeit.

Bei Rupp kümmern wir uns nicht nur darum, dass die Spritzgussteile unserer Kunden kostengünstig und in bester Qualität produziert werden, sondern wir begleiten gerne auf dem ganzen Weg, von der Entwicklung über das Design, die Materialauswahl, das Prototyping von Spritzgussteilen bis hin zur Herstellung von Baugruppen und der Logistik. Um festzustellen, in welchen Bereichen wir unsere Kunden unterstützen können, haben wir den „Spritzgussteile-Check“ entwickelt, mit dem wir in einem Gespräch herausfinden, wo die Engpässe unserer Kunden liegen und wie wir sie gemeinsam beheben können. In unserer Serie zeigen wir Ihnen an praktischen Beispielen, wie unsere Unterstützung aussehen kann.

In vielen Bereichen geht der Trend ganz klar weg vom Metall hin zum Kunststoff. Die beiden wichtigsten Triebfedern dafür sind Einsparungen beim Gewicht und Kostenreduzierung. Inzwischen sind Kunststoffe auch so vielfältig, dass sie selbst als Teile von Motoren eingesetzt werden können.

Prototypen sollten schnell hergestellt werden, kostengünstig sein und möglichst noch dieselben funktionellen Eigenschaften aufweisen wie das Serienteil. Viele Kunden zum Beispiel aus der Autoindustrie, brauchen darüber hinaus nicht nur einen Prototyp, sondern eine ganze Anzahl, damit bevor die tatsächliche Fertigung beginnt, Kinderkrankheiten behoben werden können. Auch für das Einfahren von Verarbeitungsprozessen benötigt man Prototypen. Je nachdem sind mehrere Dutzend nötig. Robuste Prototypen, auch für die Vorserie, die sämtliche verlangten Eigenschaften mitbringen, sind Polyamid-Teile aus Silikonkautschukformen.

Gestandene, qualifizierte Mitarbeiter rauften sich die Haare und wussten nicht weiter.
Einer der Rupp-Kunden hatte ein gravierendes Problem mit einem Teil, das im Hause Rupp nach Kunden-Zeichnung gefertigt wird.

Wussten Sie, dass 1950 weltweit gerade einmal eine Million Tonnen Kunststoff hergestellt wurde? 2013 wurden 250 Millionen Tonnen produziert. Nach Angaben des Verbands der Kunststoffverarbeitenden Industrie verarbeitete 2014 allein die deutsche Industrie 13,6 Millionen Tonnen Kunststoff. Der Umsatz betrug insgesamt 59 Milliarden Euro. Angesichts dieser Zahlen ist mir um die Zukunft des Spritzgusses nicht bange – zumal der Trend zum Leichtbau der Kunststoffindustrie neuen Schub verleiht.

Immer häufiger werden Teile aus Metall durch Kunststoff-Teile ersetzt. Dabei spielen sowohl Gewichts- und Nachhaltigkeits- als auch Design-Aspekte eine Rolle. Goran Brkljac, Leiter Anwendungstechnik bei der Ter Hell Plastik GmbH aus Herne, sieht diese Entwicklung durch die Megatrends Klimawandel und Mobilität erst am Beginn ihrer Möglichkeiten.  „Kunststoff als Metallersatz spielt nicht nur in den Bereichen Auto und Mobilität eine Rolle, sondern zunehmend auch in anderen Branchen wie in der Sport- und Möbelindustrie, aber auch im Maschinenbau und der Bauindustrie“, sagte er im Gespräch mit der Redaktion des Rupp-Newsletters.

Zahlen sind nicht alles. Sie müssen in der Regel bewertet oder in bestimmten Zusammenhängen betrachtet werden.

Die Klaus Kunststofftechnik in Memmingen wurde 2011 für eine Innovation gleich zweimal geehrt – zuerst für den Werkstoff, dann für das erste Produkt. Bereits im März 2011 wurde das Unternehmen für den neu entwickelte Werkstoff „woodyplast“ mit dem begehrten iF material award in Gold ausgezeichnet.

Am Auffälligsten war wohl die entspannte Stimmung auf der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, die vom 18. bis 22. Oktober in Friedrichshafen stattfand. Das hat auch die Messezeitung bestätigt. Dort konnte man lesen: „Diese Fakuma macht allen Spaß. Die Kunststoffmaschinenbauer melden für das abgelaufene und laufende Jahr durchweg Rekordergebnisse.“ Ein Thema zog sich durch die gesamte Messe: Energieeffizienz.

Auch Kunststoffe können kaputt gehen bzw. brechen. Ursache dafür sind Mikrorisse, die in jedem Bauteil vorhanden sein können. Um das Risswachstum zu stoppen, haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-. Sicherheits- und Energietechnik, „Umsicht“ in Oberhausen im Rahmen des Projekts „Osiris“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung selbstheilende Elastomere entwickelt, die sich autonom reparieren können.

Die Tendenz zum Leichtbau und die steigenden Preise für Metalle haben in den letzten Monaten den Trend zum Kunststoff verstärkt. Die allgemeine Aufwärtsentwicklung der Wirtschaft tut ein Übriges. Die Schwellenländer wie China oder Indien haben einen ungeheuren Bedarf.

Für die dauerhafte Funktion von Verbundteilen, vor allem unter dynamischer Beanspruchung, ist die Haftung zwischen harter und weicher Komponente entscheidend. Überall dort, wo Gummiteile dauerhaft befestigt werden müssen, haben sich Verbundteile bewährt, zum Beispiel als Dämpfungslager im Fahrwerksbereich von Kraftfahrzeugen, als Anschlagpuffer oder verstärkte Dichtung in Motoren und Maschinen.

Spätestens seit der Ölpreis beängstigende Ausschläge nach oben zeigte, liegen nachwachsende Rohstoffe im Trend. Sie sind (bisher) preisstabiler als Eröl und haben ökologische Vorteile. Nach Prognosen der Unternehmensberatung Frost & Sullivan in Frankfurt/Main soll der Weltmarkt für Chemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen bis zum Jahr 2015 auf einen Marktwert von über fünf Milliarden Dollar ansteigen und sich damit gegenüber 2008 verdreifachen.

Kunststoffe kommen in immer mehr Bereichen zum Einsatz. Dadurch wurde und wird die Kunststoffwelt immer bunter, man denke nur an Spielzeug, Möbel oder Sportgeräte. Farbe wird zu einem zunehmend wichtigen Faktor. Die Farbpalette für Kunststoffe ist inzwischen so gut wie komplett. Trotzdem ist ein Ende der Entwicklung bei Farbpigmenten noch nicht absehbar, denn sie bieten nicht nur Farbe, sondern übernehmen auch Funktionen.

Polyamid (Kurzbezeichnung PA) ist einer der wichtigsten Thermoplaste überhaupt. Durch nachträglich eingearbeitete Verstärkungsmittel oder Weichmacher und Flexibilisatoren sind Steifigkeiten zwischen hoher Flexibilität und Elastizität bis hin zu metallähnlicher Festigkeit möglich. Durch Zusätze und Mischungen mit anderen Polymeren sind unzählige weitere, für spezifische Anwendungen maßgeschneiderte PA-Typen möglich.

Polytetrafluorethylen (PTFE), Handelsname Teflon, gilt als eines der Wundermaterialien des 20. Jahrhunderts. Erfunden wurde es im Jackson-Laboratorium von Du Pont bereits 1938 mehr oder weniger zufällig. Dr. Roy J. Plunkett experimentierte mit Gasen. Dabei entstand PTFE. Bald stellte  sich heraus, dass man ein bemerkenswertes Material entdeckt hatte: Es zeigte sich gegen nahezu alle Chemikalien und Lösungsmittel resistent. Seine Oberfläche war so schlüpfrig, dass praktisch nichts an ihr haftete. Es wurde weder von Feuchtigkeit noch von Sonneneinstrahlung beeinträchtigt. Außerdem war es sehr hitzebeständig. Teflon war geboren.

Klimaschutz und damit einhergehend Energieeffizienz wird ein immer wichtigeres Thema für Wirtschaft und Gesellschaft. Umweltfreundlichkeit wird in der Wirtschaft zunehmend zu einem Qualitätskriterium, nicht nur im B2C-, sondern auch im B2B-Bereich. Die Nanotechnologie bietet auch beim Spritzgießen Möglichkeiten, Energie einzusparen.

Kunststoff zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er in jede beliebige Form gegossen werden kann. Unter Umweltgesichtspunkten ist jedoch die Entsorgung von Kunststoffprodukten schwierig. Zwar können Kunststoffe wiederverwertet werden, doch nicht unbegrenzt. Bei der Verbrennung entstehen Rauchemissionen. Zwei Tüftler aus Ilsfeld bei Heilbronn haben einen Stoff entwickelt, der zu 100 Prozent aus nachwachsenden  Rohstoffen besteht und wie Kunststoff eingesetzt und verarbeitet werden kann.

Im letzten Newsletter haben wir uns damit befasst, was wir bei Rupp unter Premium-Spritzguss verstehen.

Seit Ende Februar haben wir im Werkzeugbau eine neue Fräsmaschine, eine POSmill 1100, die für uns und unsere Kunden zwei Vorteile hat: mehr Schnelligkeit durch Automatisierung und wir sind nicht mehr auf andere angewiesen.  Mit der neuen Maschine können wir auch größere Formen selbst herstellen.

Manchmal fragt man uns, weshalb wir uns als Spritzgießer einen eigenen Werkzeugbau leisten in Zeiten, in denen die Chinesen Werkzeuge viel billiger anbieten.

Viele Werkzeuge werden heute in China gebaut. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn die Qualität stimmt. Bei Rupp haben wir trotzdem einen eigenen Werkzeugbau, denn dadurch sind wir flexibler und können schnell reagieren, wenn es einmal Änderungswünsche gibt.

Zauberlehrling nennen wir bei Rupp Auszubildende, die sich durch besondere Leistungen hervortun. 2012 konnten wir uns wieder über einen Zauberlehrling freuen. Geschäftsführung und Mitarbeiter gratulieren Marco Reimold zum 3. Platz beim Leistungswettbewerb auf Kammerebene.

Das jüngste Beispiel für eine strategische Allianz ist unsere Zusammenarbeit mit der Firma Berger Modell- und Formenbau aus Korntal-Münchingen. Das 1922 gegründete Familienunternehmen arbeitet mit renommierten Firmen wie Bosch, Eberspächer, Gretsch-Unitas und schon seit 1932 mit Porsche zusammen. Es wird regelmäßig zertifiziert und vertritt eine qualitäts- und kundenorientierte Philosophie, die zu uns passt.

Im Formenbau ist das Erodieren mit einem heißen Draht eine gern eingesetzte Technik, wenn es um komplizierte Formen geht.

Unser Bestreben bei Rupp ist es immer, höchste Qualität mit kostengünstiger, schneller Fertigung zu verbinden. Deshalb bauen wir viele Vorrichtungen selbst. Dadurch können wir sie unseren Bedürfnissen bestens anpassen und optimale Funktion erreichen. Ein Beispiel dafür sind unsere Roboter-Greifer, die wir aus einem modularen Greifer-System der Firma SAS Automation in Karlsruhe bauen.

Die Teile, die wir für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer fertigen, sind ein wichtiges Standbein für Rupp, deshalb ist es höchste Zeit, dass wir uns Gedanken über die Veränderungen machen, die die Elektromobilität für unser Unternehmen bringen wird. 

Unser Maschinenpark wächst. Wieder ist eine 2K-Maschine hinzugekommen.

Von Andreas Rupp

Diese Frage stellen wir uns bei Rupp immer wieder, denn nur wenn wir uns von unseren Mitbewerbern abheben, können wir Mitarbeiter, Partner und Kunden anziehen. Wie in vielen Märkten werden Qualität und Termintreue auch von uns selbstverständlich erwartet. Und wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass der Wettbewerb ebenfalls gute Spritzgussteile liefert. Was also macht uns anders, attraktiver?

Manche Kunden sind durch negative Erfahrungen mit Zulieferern geprägt oder stehen unter großem Druck. Sie erwarten von uns, dass ihr Auftrag reibungslos abgewickelt wird. 


Unser Maschinenpark wächst. Wieder ist eine 2K-Maschine hinzugekommen.

KraussMaffei zählt zu den führenden Herstellern von Spritzgießmaschinen.  
Dipl-Ing. Jochen Mitzler, Leiter strategisches Produktmanagement bei Kraus Maffei, gibt interessante Einblicke über die Maschinen und Verfahrenstechnologien von Morgen.
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Wir sind gespannt: Im März möchten wir unser neues Drehteller-Werkzeug in Betrieb nehmen.

Im letzten Teil unserer Serie möchten wir auf die Menschen eingehen, die bei Rupp arbeiten. Letztlich bestimmen sie über den Erfolg oder Misserfolg unseres Unternehmens. Ob sich ein Kunde für Rupp entscheidet oder für den Wettbewerb, wird von Menschen bestimmt, auch auf Kundenseite. Man sagt nicht umsonst, die Chemie muss stimmen.


Wir haben bei Rupp vier Felder identifiziert, die für die Qualität unserer Leistung entscheidend sind: Know-how, Kernkompetenzen, Fertigung und das Verhalten der Menschen, die bei Rupp arbeiten. Die Kernkompetenzen sind das, was uns letztlich von anderen unterscheidet. Sie basieren auf Fähigkeiten und Ressourcen, die nicht so einfach kopiert werden können. Wir zählen dazu unsere Kreativität, innovatives Denken und unser Denken in Prozessketten. Doch um erfolgreich zu sein, braucht es auch Know-how und Erfahrung.

Bei Rupp stellen wir uns immer wieder die Frage, was die Qualität unserer Leistung ausmacht. Entscheidend dabei ist die Frage nach dem Nutzen für unsere Kunden. Nützt es unseren Kunden, wenn wir ihnen zum Beispiel ein Werkzeug zum Dumping-Preis versprechen, das nachher nicht hält, was es verspricht? Oder ist es besser, ihnen reinen Wein einzuschenken und das beste Werkzeug zu einem fairen Preis anzubieten?  Wir haben uns eindeutig für die zweite Variante entschieden. Dass sich mancher dann für ein Angebot des Wettbewerbs entscheidet, ist ein Risiko, das wir eingehen müssen.

Nachdem wir in den letzten Jahren vorwiegend in 2K-Maschinen investiert haben, wurde der Maschinenpark jetzt gleich um vier konventionelle Spritzgussmaschinen von Kraus Maffei erweitert: drei KM 65/180 und eine KM 80/380 werden zur Zeit installiert.

Rupp fertigt schon seit vielen Jahren Funktionsgehäuse, zum Beispiel für die Elektroindustrie.  Jedes dieser Gehäuse ist so individuell wie sein Zweck und sein Innenleben.

Als Andreas Rupp die Firma von seinem Vater übernahm, ging es ihm zunächst einmal darum, den gewachsenen Handwerksbetrieb zu einem Unternehmen mit einer industriellen Struktur zu entwickeln. Ein professionelles Qualitätsmanagement war dafür unerlässlich.

Als wir im Jahr 2000 unsere erste 2K-Maschine angeschafften, gingen wir davon aus, dass wir damit einem wachsenden Kundenbedürfnis entgegenkommen würden. Inzwischen verfügen wir über sechs 2K-Maschinen und 95 Prozent aller Kundenanfragen beziehen sich auf 2K. Aktuelle Trends wie der zum Leichtbau und zum Ersatz von Metall fördern diese Entwicklung.

Unser Werkzeugbau arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, die Prozesse bei Rupp weiter zu optimieren. Greifer für die Entnahme zum Beispiel werden noch feiner justiert und optimiert, damit ein störungsfreier, schneller Ablauf garantiert ist und höchste Stückzahlen möglich sind.

Seit kurzem haben wir eine weitere vollelektrische 2K-Maschine installiert, die wir gerade in Betrieb nehmen. Damit verfügen wir jetzt über insgesamt vier 2K-Maschinen. Außerdem sind zwei neue Spritzgussmaschinen dazu gekommen. Mit den Neuanschaffungen tragen wir einerseits unseren steigenden Aufträgen Rechnung, andererseits geht es uns auch darum, unseren Maschinenpark auf einem modernen Stand zu halten. Deshalb haben wir eine ältere Maschine früher ausgemustert als geplant.

Man kann es überall lesen: Die deutsche Wirtschaft brummt wieder. Viele Betriebe sind mit der plötzlichen Auftragsflut überfordert. Sie müssen Aufträge ablehnen. Das birgt ein hohes Risiko, denn wenn wieder Kapazitäten frei werden, ist der enttäuschte Kunde weg. Auch bei Rupp brummt es. Überfordert sind wir allerdings nicht. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir sie nicht im Stich lassen. Wir arbeiten mit vielen Partnern zusammen, die uns im Bedarfsfall unterstützen. Die Auswahl unserer Partner treffen wir sehr sorgfältig. Dabei ist die Qualität das wichtigste Kriterium.

Wussten Sie, dass sich im Stadt- und Landkreis Heilbronn ungewöhnlich viele Unternehmen aus dem Bereich Kunststoff angesiedelt haben? Die Wirtschaftsförderung der Region Heilbronn versucht, die hier ansässige Kompetenz zu bündeln und bekannter zu machen. Dafür wurde der „Kunststoff-Dialog“ ins Leben gerufen, eine Plattform, in der Unternehmen aus dem kunststoffverarbeitenden Gewerbe die Möglichkeit haben, miteinander zu kommunizieren, Gedanken auszutauschen und Kooperationsmöglichkeiten zu finden.

Auf Flughäfen sind sie umstritten, für die Kunststoffindustrie könnten sie ein Segen sein.
Die Spezialisten des Unternehmens Synview haben einen Scanner entwickelt, der Kunststoffe durchleuchten und so Fehler im Werkstoff erkennen kann. Das Gerät funktioniert mit Terahertz-Wellen, die nicht gesundheitsschädlich sind.

Wer Rupp kennt, weiß, dass uns Qualität eine permanente Verpflichtung ist. Wir sind nicht nur nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert, sondern auch nach ISO/TS 16949, dem Qualitätsmanagement-System, das Maßstäbe setzt. Damit heben wir uns von vielen unserer Mitbewerber ab. Doch darauf ruhen wir uns nicht aus. Wir sind stets bestrebt, unseren Standard weiter zu erhöhen.

In der Kunststoffindustrie erfahren wir es täglich: Der Markt  fordert höchste Qualität zu niedrigen Preisen. Zudem gibt es in wachsender Schnelligkeit immer mehr Modellvarianten, die Bauteile werden größer und komplexer, dadurch brauchen wir eine höhere Flexibilität. Diesen Anforderungen können Spritzgießer nur durch eine hohe Automation gerecht werden, besonders wenn es um die Teilefertigung für die Automobilindustrie geht.

Es ist so weit: In den kommenden Wochen wird bei Rupp eine neue vollelektrische 2K-Maschine der Select von Billion aufgestellt. Für Rupp ist das eine Zukunftsinvestition, mit der wir uns für weitere anspruchsvolle Aufträge positionieren. Die neue Maschine hat nicht nur einen geringeren Energieverbrauch als unsere hydraulischen 2K-Maschinen, sondern ermöglicht uns auch die Herstellung hochpräziser Teile wie Zahnräder. Ihre Eigenschaften hinsichtlich der Präzision entsprechen eher denen einer CNC-Maschine.

Die Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen erfordert einen hohen Energieaufwand. Angesichts knapper werdender Rohstoffe und steigender Nachfrage aus den Schwellenländern steigen die Preise. Auch der Umweltschutz spielt eine wachsende Rolle. Im Spritzguss bieten sich erhebliche Sparpotenziale durch Effizienzsteigerung. Das geschieht zum Beispiel durch Prozessoptimierung und durch neue Entwicklungen bei der Maschinentechnik. Auch bei Rupp sind wir daran interessiert, energie- und rohstoffeffizient zu wirtschaften. Das nützt uns, unseren Kunden und der Umwelt.

Messbare Qualität ist uns bei Rupp ein Grundbedürfnis. Darauf beruht nicht nur unser Erfolg, sondern auch der unserer Kunden. Die stetige Verbesserung der Qualität unserer Produkte und Prozesse ist uns Antrieb und Motivation. Der Schriftsteller Oscar Wild sagte einmal: „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“ Wir haben den Anspruch, unseren Kunden eine außergewöhnliche Leistung in allen Bereichen zu bieten.

Bei Rupp sucht man immer nach einfachen und wirkungsvollen Problemlösungen. Aus diesem Grund wurde bereits vor einigen Jahren Kanban eingeführt, eine Form der Fertigungssteuerung, bei der die „Produktion auf Abruf“ praktiziert wird. Damit sollen im Sinne der Just-in-Time-Philosophie die Materialbestände und Lagerkapazitäten reduziert und die Liquidität erhöht werden.

Der Anspritzpunkt ist eine kritische Stelle bei Kunststoffprodukten. Er sieht nicht nur unschön aus, sondern birgt auch Probleme bei der genauen Passform der Teile sowie Verletzungsgefahr. Deshalb wird bei Rupp mit Angießeinsätzen gearbeitet, die den Anspritzpunkt auf ein Mindestmaß reduzieren. Darüber hinaus verlängert der Einsatz die Standzeit des Werkzeugs.

Tampondruck an sich ist nichts Ungewöhnliches. Er hat sich in den letzten Jahren zum wichtigsten Verfahren zum Bedrucken von Kunststoffkörpern entwickelt. Erfunden wurde der Tampondruck 1968 von Graveurmeister Wilfried Philipp. Wegen seiner großen Anpassungsfähigkeit ist das Verfahren ziemlich universell einsetzbar, zum Beispiel für das Bedrucken von Spielzeug, CDs, Schraubverschlüssen, Feuerzeugen, Blinker- oder Scheibenwischerhebel, kurz für alle Materialien, die nicht ganz glatt und eben sind.

Die Schweizer Vitra AG stellt Möbel und Accessoires her, von denen einige im Laufe der Zeit zu Kultobjekten wurden. Der Panton Stuhl ist eines von ihnen. Der Schöpfer des Stuhls, der dänische Designer und Architekt Verner Panton, zählte zu den ersten, die die Pop-Art in unsere Wohnwelt übertrugen. Er gilt als einer der einflussreichsten Möbeldesigner und Innenarchitekten des 20. Jahrhunderts. 1959/60 entwarf er den „Panton Chair“, damals eine revolutionäre Idee – ein Stuhl ohne Beine und völlig aus Kunststoff.

Wir freuen uns auf Sie.

Seit Oktober 2017 ist Sebastian Rupp im Unternehmen. Als Betriebsleiter kümmert er sich darum, dass alle Prozesse funktionieren.

Seit November 2017 ist Sebastian Rupp im Unternehmen. 

Seit Mitte November sind die Fundamente der neuen Produktionshalle fertig.

Unsere neue 1.500 Quadratmeter große Produktionshalle nimmt Gestalt an.

An der Hochschule Karlsruhe gibt es ab dem Wintersemester 2017 den neuen Master-Studiengang Technologie-Entrepreneurship.

Am 20. Mai fand bei Rupp das alljährliche Grillfest auf dem Firmengelände statt. Andreas Rupp begrüßte die rund 40 Mitarbeiter und ehrte langjährige Mitarbeiter, darunter sogar ein Jubilar  mit 45-jähriger Betriebszugehörigkeit. Danach standen Spaß und Gespräche im Vordergrund und natürlich Essen und Trinken. Die Band von Sebastian Rupp sorgte dafür, dass einige begeistert das Tanzbein schwangen. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden - gut, dass am nächsten Tag niemand arbeiten musste.
Am 20. Mai fand bei Rupp das alljährliche Grillfest auf dem Firmengelände statt. Andreas Rupp begrüßte die rund 40 Mitarbeiter und ehrte langjährige Mitarbeiter, darunter sogar ein Jubilar  mit 45-jähriger Betriebszugehörigkeit.

Danach standen Spaß und Gespräche im Vordergrund und natürlich Essen und Trinken. Die Band von Sebastian Rupp sorgte dafür, dass einige begeistert das Tanzbein schwangen. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden - gut, dass am nächsten Tag niemand arbeiten musste.

Unsere neue Produktionshalle mit einer Fläche von 1.500 Quadratmetern nimmt Gestalt an – zumindest virtuell. 

Rupp will weiterwachsen und besser werden. Deshalb wollen wir 2017 mit dem Bau einer etwa 1.500 Quadratmeter großen Produktionshalle neben unserer Logistikhalle beginnen. Pläne dafür gibt es bereits.

Michael Gremmelmaier konnte seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker, Fachrichtung Werkzeugmechaniker, vorzeitig beenden und schon an der Prüfung im Sommer 2015 teilnehmen.

Am 23. November haben wir bei Rupp ausgiebig gefeiert.

Besonders gefreut haben sich Barbara und Andreas Rupp darüber, dass alle Mitarbeiter kamen und viele ehemalige Mitarbeiter.

Unsere neue Logistikhalle ist fertig. Anlässlich der Feier zu unserem 50. Firmenjubiläum im November wird sie offiziell eingeweiht werden.

In diesem Jahr begeht die Firma Rupp ein Jubiläum: Vor 50 Jahren gründete der Mechanikermeister August Rupp eine eigene Werkstatt.

Von außen sieht unsere neue Halle schon fast fertig aus.


Die Wendeplatte des neuen Logistikzentrums mit Versand ist schon angelegt.  Sobald das Wetter besser ist, folgt der Startschuss. In den nächsten Wochen geht es dann zügig an den Bau.

Die Planung ist abgeschlossen und der Bau unserer neuen Logistikhalle mit Versand genehmigt. Im Frühjahr ist Baubeginn. Die Logistik wird für uns immer wichtiger. Rupp möchte mit der neuen Halle seine Lieferfähigkeit absichern und verbessern.

2012 ist abgesehen von einem leichten Knick zur Jahresmitte bei Rupp alles wie geplant gelaufen. Jetzt schauen wir auf das neue Jahr, das ebenso spannend zu werden verspricht wie das abgelaufene.

Immer wieder liest man, dass in vielen Familienunternehmen die Nachfolge nicht gesichert ist.

Heute möchten wir Ihnen unseren Partner Arwis vorstellen, mit dem wir schon seit einigen Jahren zusammenarbeiten. Arwis spielt bei Rupp eine wichtige Rolle.

Patrick Tzschach ist Leiter des Rupp-Werkzeugbaus und Ausbilder. Das Thema Ausbildung ist für ihn keine Randnotiz, sondern es liegt ihm sehr am Herzen. Deshalb gab es für ihn kein Zögern, sich um die Teilnahme am Bürgerdialog mit Angela Merkel zu bewerben. Schließlich lautete das Motto der Veranstaltung mit der Bundeskanzlerin „Wie wollen wir lernen?“.

In den letzten Monaten haben uns viele Firmen besucht. Kunden kamen für Audits oder potenzielle Kunden für erste Besichtigungen.

Zur Unterstützung unseres expandierenden Unternehmens
suchen wir zum sofortigen Eintritt  einen Fertigungsleiter (m/w)

 


Bei Rupp wird seit kurzem mit einem virtuellen Server gearbeitet. Das macht unabhängiger von der Hardware und erhöht die Datensicherheit. Ein echter, physischer Server beherbergt in der Regel mehrere virtuelle Server, die sich als physische Server ausgeben.

Unsere Kunden haben es schon bemerkt: Rupp wächst. Das Unternehmen ist aus der Krise gestärkt hervorgegangen und wir können unser moderates Wachstum fortsetzen. Dafür haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich in das Unternehmen investiert.

n den letzten Monaten wurde bei Rupp ein neues Dokumentenmanagement-System von Develop  eingeführt. Unsere Absicht dabei ist es, alle Dokumente zu Anfragen und Aufträgen auf einen Blick allen Beteiligten im Unternehmen zur Verfügung zu stellen, inklusive Faxe, pdfs und Briefe. Durch die Verknüpfung mit unserem ERP-System können wir außerdem jeden Auftrag in Zukunft lückenlos von der Angebotsphase bis zur Erfüllung dokumentieren.

Im Zuge der Neustrukturierung wurden bei Rupp alte Bereiche aufgelöst und neu geordnet. Dabei haben wir darauf geachtet, dass die neue Struktur unseren Kunden den größtmöglichen Nutzen bringt. Das Ergebnis ist unser Auftragszentrum.

2009 ausgebremst von der Wirtschafts- und Finanzkrise ist Rupp jetzt wieder durchgestartet. Wir merken, dass sich der Markt in Bewegung befindet. Neue Kunden fragen  Leistungen nach, die bisherigen Kunden erteilen neue Aufträge. Damit Rupp in Zukunft mit solchen radikalen Veränderungen Schritt halten kann, muss sich das Unternehmen selbst bewegen. Wir müssen schneller reagieren können und flexibler werden.

 

Vollelektrische 2K-Maschine

Seit Weihnachten 2010 ist unsere erste vollelektrische 2K-Maschine in Betrieb. Sie arbeitet präziser, ist energieeffizienter und ökologischer als herkömmliche Maschinen.


Wir bei Rupp wollen die Besten sein. Wir wollen in der ersten Liga mitspielen, der Konkurrenz voraus sein. Das wird nur gelingen, wenn wir die besten Mitarbeiter für uns gewinnen und auch halten können. In einem kleinen Unternehmen verfügt man nicht über die Möglichkeiten der großen Konzerne, die mit einem bekannten Namen, hoher Vergütung, flexiblen Arbeitszeiten und guten Aufstiegsmöglichkeiten für sich werben können. Deshalb ist es umso wichtiger, dass das Klima stimmt, dass sich die Mitarbeiter geschätzt fühlen, in ihrer Arbeit einen Sinn finden und stolz auf das Unternehmen sind.

Die Zeiten als wir in der Produktion verpackt haben, sind vorbei.

Bereits 2001 investierten wir in eine Maschine, die mit 2K-Technik arbeitet. Damals waren nicht genügend Aufträge vorhanden, um die Maschine auszulasten, doch wir waren davon überzeugt, mit dieser Investition entscheidende Weichen für die Zukunft des Unternehmens zu stellen.


Die Ausbildung des eigenen Nachwuchses ist bei Rupp ein Muss. Auf dem Markt wird es nicht zuletzt wegen der demographischen Entwicklung zunehmend schwieriger Fachkräfte zu finden, vor allem für eine mit 45 Mitarbeitern relativ kleine Firma. Deshalb bieten wir alle zwei Jahre einen Ausbildungsplatz für einen Werkzeugmacher an. Fast alle unsere Mitarbeiter im Werkzeugbau kommen aus eigener Ausbildung.

Seit etwa zehn Jahren arbeitet Rupp mit der HWK, den Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH, zusammen. Die Betriebsgesellschaft der Lebenshilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Arbeitsplatz und Lebensraum für Menschen mit Behinderungen zu schaffen.

Mit Klaus Ruigis konnten wir einen erfahrenen Vertriebsmann gewinnen, der sich um unsere Kunden kümmert. Der 54-Jährige gelernte Werkzeugbauer vervollständigte seine Ausbildung mit dem technischen Fachkaufmann mit Marketingabschluss. Mittlerweile verfügt er über 30 Jahre Vertriebserfahrung. Überwiegend war er im Außendienst für mittelständische Unternehmen tätig und bringt langjährige Erfahrung in der Kunststofftechnik mit.

Seit 39 Jahren ist Günter Richter bei Rupp. Er hat bei Andreas Rupps Vater eine Ausbildung zum Werkzeugmacher absolviert und ist geblieben. Nicht, weil er zu faul war, sich eine andere Stelle zu suchen, sondern weil er bei Rupp alles findet, was er für ein erfülltes Berufsleben für wichtig hält: „Bei Rupp muss keiner bleiben, was er ist. Jeder kann sich beweisen und weiterentwickeln.“

Günter Richters Laufbahn zeigt, was er damit meint: Von der Werkbank kam er in die Konstruktion, schließlich übernahm er die Leitung des Werkzeugbaus und wurde Technischer Leiter. Seit Januar 2010 hat er wieder eine neue Herausforderung. Er unterstützt den Firmenchef im Vertrieb.

Torsten Osthus ist kein Träumer, sondern Unternehmer und er kennt sie alle, die Probleme mit Mitarbeitern, die keine Verantwortung übernehmen, den Kunden verärgern etc. Und dennoch: Er ist überzeugt, dass Befehle und Kontrolle nicht zielführend sind. Stattdessen fasst er sich an die eigene Nase. Jeder Unternehmer oder Chef wird sich wiedererkennen, schon ganz am Anfang es Buchs, wenn der Autor von seinem ganz persönlichen „30. Februar“ erzählt.

Unternehmer, Berater und Coach Wolf Hirschmann nennt sein Buch ein Arbeitsbuch. Das ist es tatsächlich und doch ist es weit mehr:

Lars Vollmers neues Buch „Zurück an die Arbeit!“ provoziert und ist herrlich lebensecht. Wenn er Meetings, Jahresgespräche und Budgetverhandlungen schildert, bleibt kein Auge tränenfrei.

Das Buch von Mike Rother über „Die Kata des Weltmarktführers“ ist nicht ganz neu und trotzdem eine Offenbarung. Es erklärt nämlich, weshalb man mit Lean, Kaizen, Kanban & Co. nicht automatisch zum Klassenprimus wird. 

Im neuen Buch des Organisationspsychologen Ed Schein geht es um die Kommunikation in Unternehmen von unten nach oben, von Mitarbeitern zu Führungskräften. Schein schreibt: „Das Hauptproblem im Management ist die Kommunikation von unten nach oben. Den wichtigsten Beitrag, um Manager effektiv zu machen, können die Mitarbeiter mit Informationen von unten liefern.“

Mit seinem Buch „Querdenken im Marketing“, das im März in zweiter, überarbeiteter Auflage erscheint, möchte der Autor Gerd-Inno Spindler Unternehmen dazu anregen, die Regeln im Markt durch Querdenken zu ihrem Vorteil zu verändern. Er erklärt, warum Querdenken wichtig ist und wie es geht. An zahlreichen Beispielen wie engelbert strauss, Europa Park, Ryanair, Red Bull oder AllDent zeigt der Autor, wie man mit Querdenken weiter kommt als die anderen. 


Gunter Dueck, genannt „Wild Duck“, hat wieder zugeschlagen: In seinem neuen Buch „Schwarmdumm. So blöd sind wir nur gemeinsam“ hält er uns einmal mehr den Spiegel vor. Akribisch seziert er die selbstverursachte komplizierte Dummheit unserer Arbeits- und Lebenswelt. Aber er lässt uns nicht im Regen stehen, sondern gibt uns eine Ahnung davon, wie das genial Einfache entstehen könnte. 

Im September befasste sich die Redaktion des Unternehmermagazins „Die News“  aus Stuttgart intensiv mit dem Thema Kunststoffe. Wissenschaftler und Unternehmer wurden interviewt, unter ihnen Andreas Rupp zum Thema Zukunft des Spritzgießens

Digitalisierung und Globalisierung stellen Geschäftsmodelle so schnell auf den Kopf wie nie zuvor.  Wer 30 Jahre lang Erfolg hatte, kann schon morgen erfolglos sein. Grund genug, das eigene Geschäftsmodell hin und wieder auf den Prüfstand zu stellen, eventuell zu modifizieren oder gar ein neues zu entwickeln. Das Buch „Business Model Generation“ zeigt, wie man die Sache angeht.

Wollten Sie schon immer etwas ganz Besonderes tun? Verfolgt Sie schon ihr Leben lang eine Idee, die Sie sich nicht trauen umzusetzen, weil Sie Angst davor haben, Ihre gesicherte Existenz aufs Spiel zu setzen?  Anja Förster und Peter Kreuz empfehlen, nicht länger zu zögern. Mit der nötigen Motivation und Leidenschaft sei fast alles zu erreichen.

Mario Pricken, Inhaber des Beratungsunternehmens Innovation Directors, hat ein Buch über den Wert von Produkten geschrieben. Er ist der Frage nachgegangen, weshalb manche Produkte wertvoll für uns sind und andere nicht. Daraus hat er einen Leitfaden entwickelt, in dem er 80 Parameter auflistet und untersucht, die etwas wertvoller erscheinen lassen.

Megatrends sind die langfristigen, umfassenden Trends, die sich auf alle Weltregionen erstrecken.  Sie bewirken politische, soziale und wirtschaftliche Umwälzungen. Sie prägen nachhaltig gesellschaftliche Trends und verändern die Gesellschaft als Ganzes. Unternehmen, die langfristig überleben möchten, sind gezwungen sich mit Megatrends, den daraus resultierenden langfristigen und kurzfristigen Technologie- und Konsumententrends zu befassen. Denn nur so können Sie die entscheidenden Fragen nach der eigenen Zukunft beantworten und ihre Aufgaben definieren.

Das neue Buch des erfolgreichen Unternehmers und Strategie-Experten Prof. Dr. Arnold Weissman „Unternehmenserfolg durch Werteorientierung“ verlangt seinen Lesern einiges ab. Es geht nicht um eine neue Managementtheorie, sondern um eine andere Idee von Unternehmertum und Erfolg. Doch die Mühe lohnt sich, denn der Autor bleibt nicht bei der Theorie stehen, sondern leitet sehr praktische Handlungsvorschläge ab.

Zugegeben, das kürzlich in deutscher Sprache erschienene Buch der Brüder David und Tom Kelley mutet manchmal sehr amerikanisch an. Letztlich zählt aber, dass die Autoren den kreativen Prozess in für jeden nachvollziehbare Schritte zerlegen. Ein Übungsteil am Schluss des Buches, bietet die Möglichkeit, die neuen Erkenntnisse gleich auszuprobieren.

In seinem neuen Buch „Wenn Grenzen keine sind. Management und Bergsteigen“ zieht Prof. Dr. Fredmund Malik, Professor für Unternehmensführung in St. Gallen in der Schweiz, Managementvordenker und Gründer von Malik St. Gallen, Parallelen zwischen Bergsteigern und Managern.


Jeder Unternehmer muss sich mit Prognosen befassen. Ohne Prognosen bleibt die Zukunft seines Unternehmens im Dunkeln. Ohne Prognosen kann er auf Marktentwicklungen nur reagieren und nicht agieren.

Wir kennen es alle: Die Idee, die uns am Schreibtisch absolut nicht einfallen will, überfällt uns unvermittelt unter der Dusche, beim Joggen oder Spazierengehen. Doch warum ist das so? Ist Kreativität zufällig, nicht steuerbar?

Haben Sie Weihnachtsgeschenke über das Internet bestellt? Dann können Sie ziemlich sicher sein, dass Google & Co. wieder einige neue Daten über Sie gesammelt haben und sie künftig dazu benützen werden, Ihnen jedes Mal, wenn Sie im Internet unterwegs sind, passgenaue Werbung in den Weg zu legen.

Drei große Familienunternehmen in der Region Stuttgart haben ebenfalls in Logistik investiert:

Oft stehen wir vor Entscheidungen, die schwer zu treffen sind, besonders im Hinblick auf die Zukunft. Das Einzige, was dabei hilft, ist die Beurteilung der Risiken.

Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Familienunternehmen. Sie stellen über 50 Prozent der Arbeitsplätze und sind oft stabiler, ertragsstärker und erfolgreicher als andere Unternehmenstypen.

„Das Ziel“ von Eliyahu M. Goldratt und Jeff Cox hat seit seiner ersten Veröffentlichung  Kultstatus erreicht. Tatsächlich geht es um Prozessoptimierung, ungewöhnlich ist jedoch die Form, die die Autoren gewählt haben. Sie haben kein klassisches Management-Buch geschrieben, sondern einen Roman, inklusive Eheprobleme.

Management-Bücher sind manchmal langweilig und langatmig. Dieses Buch nicht.

Der Buchtitel, den Reinhard K. Sprenger, seinem Werk über Führung gegeben hat, ist Programm.Der Buchtitel, den Reinhard K. Sprenger, seinem Werk über Führung gegeben hat, ist Programm.

„Rulebreaker: Wie Menschen denken, deren Ideen die Welt verändern“ – so der Titel des Buchs von Trendforscher Sven Gábor Jánszky und Ex-Siemens-Manager Stefan A. Jenzowsky. Die Autoren langweilen ihre Leser nicht mit neuen Managementmodellen, sondern zeigen anhand der Geschichten einzelner Menschen, wie und warum es immer wieder einige Unternehmen schaffen, ihre gesamte Branche umzukrempeln.

Die Führung ist eine unternehmerische Aufgabe, für die viele Unternehmer keine Ausbildung haben.

Das neue Buch von Prof. Dr. Dr. hc. mult. Hermann Simon, Chairman von Simon, Kucher & Partners Strategy & Marketing Consultants, liest sich spannend und bietet jede Menge Stoff zum Nachdenken über das eigene Unternehmen.


Die Märkte verändern sich heute so rasant, dass der Wandel das einzig Beständige scheint.

Gutes Zukunftsmanagement sei einer der bedeutendsten unternehmerischen Erfolgsfaktoren, sagt Buchautor Pero Micic.

Peter Klaus Brandl ist Linienpilot, Führungskraft und Managementcoach. Was liegt näher, als diese Welten in Einklang zu bringen? Tatsächlich sind ja Unternehmer und Manager die Piloten, die das Unternehmen sicher durch alle Turbulenzen steuern müssen.


In jedem Team gibt es ab und zu Spannungen, besonders wenn etwas nicht so klappt wie es sollte – „wenn es kracht“, sagen wir bei Rupp. Doch wenn die Emotionen gelegentlich etwas höher schlagen, ist das gar nicht so schlimm. Schließlich sind wir alle unterschiedlich. Und das müssen wir auch sein. Nur Teams, in denen Menschen mit verschiedenen Charakteren zusammenarbeiten sind erfolgreich. Wenn alle gleich bzw. ähnlich sind, zählt das Team in der Regel nicht zu den besonders erfolgreichen.

Das Buch von Rolf Dobelli, Mitgründer der Firma „getAbstract“, Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur, befasst sich mit 52 Denkfehlern, die uns in Beruf und Privatleben das Leben schwer machen. Dabei stützt er sich auf Erkenntnisse der Hirnforschung, die er in gut lesbaren und leicht verständlichen Häppchen darbietet.

Winfried Neun, Wirtschaftspsychologe und Geschäftsführer der K.O.M. Kommunikations- und Managementberatungs GmbH, hat ein spannendes Buch geschrieben.

Die Beratungsunternehmen Weissman & Cie., Rödl & Partner und Funk RCME haben eine Benchmarkstudie zum Thema „Stand und Perspektiven des Risikomanagements in deutschen  (Familien)Unternehmen“ vorgelegt. Basis der Studie ist  eine Befragung, die zwischen November 2010 und Februar 2011 durchgeführt wurde.

Der amerikanische Autor Jim Collins befasst sich in diesem Buch mit der Frage, weshalb es einigen Unternehmen gelingt, zu Spitzenunternehmen zu werden und anderen nicht.

Das Buch des Wissenschaftsjournalisten und Sachbuchautors Daniel H. Pink befasst sich – wie viele andere Bücher – mit dem Thema Motivation. Allerdings anders, als man es vielleicht erwartet.

Die wichtigste Botschaft des Buchs „Cats. Die neun Leben der Innovation“ von Stephen C. Lundin, Autor des millionenfach verkaufen Bestsellers „Fish!“ ist, dass jeder Mensch von Natur aus innovationsfähig ist. Um tatsächlich innovativ zu werden, gilt es, sich aus unseren Routinen, Gewohnheiten und Paradigmen zu befreien.

„Strategie ist kompliziert? Von Wegen!“ ist auf dem Klappentext des neuen Buchs von Prof. Dr. Arnold Weissman zu lesen. Tatsächlich findet der Leser im Buch die Klarheit wieder, die auch die Vorträge des Nürnberger Unternehmensberaters auszeichnet. Doch das Buch geht (naturgemäß) tiefer.

Eine Binsenweisheit: Das Fundament jedes Unternehmens sind die Menschen – und die haben Gefühle. Die Buchautoren stellen die These auf, dass das Unternehmen als Ganzes genau wie einzelne Menschen emotional reagiert. In ihrem Buch geht es im wesentlichen darum, mit emotionalen Viren, also Schädlingen, umzugehen, die die Organisation lahmlegen können. Der Leser erfährt, wie man diese Viren aufspürt, behandelt und ihnen vorbeugt. Theorie und Praxis sind gut gemischt, so dass keine Langeweile aufkommt.

Innovation ist Pflicht. Wer nicht innovativ ist, verschwindet vom Markt. Nach Meinung des Autors Thomas M. Koulopoulos, Gründer und CEO der Delphi Group und seit Jahrzehnten mit Innovationsmanagement und -beratung befasst, gedeihen Innovationen am besten in einem geschützten Raum, der Innovationszone. Das kann eine Abteilung, ein Team, ein interner, webbasierter Bereich oder auch eine gut organisierte Ideenwoche sein.

So lautet der Untertitel des Buches „Bauchrede für Kopfmenschen“. Der Untertitel hat mich mehr angesprochen als der Titel. Schließlich weiß jeder Unternehmer, dass Marketing eine Notwendigkeit ist, aber meistens hat man zu wenig Zeit, um sich systematisch damit zu befassen. Die Autoren zeigen, welche Bedeutung Emotionen auch beim Einkauf von Technologieprodukten haben und wie sich das kleine und mittelständische Unternehmen mit überschaubarem Aufwand zunutze machen können.

Am 24. November hat der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister den Dr.-Rudolf-Eberle-Preis verliehen, den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg. Einer der Preisträger war die Otto Graf GmbH im südbadischen Teningen. Ausgezeichnet wurde sie für das innovative Herstellungsverfahren des Erdtanks „Carat“. Entscheidend dafür ist die weltgrößte Spritzgießmaschine.

Die Personalvermittler von Monster, einer Stellenbörse im Internet für Arbeitgeber und -nehmer, sind der Ansicht, dass der langfristige Trend in Richtung Fachkräftemangel geht und Arbeitgeber dringend umdenken müssen.

Durchs K-Teil fliegen – eine gute Idee

Auf der K 2010 konnte man bei der Firma Simcon einen 3D-Flug durch ein Kunststoff-Bauteil unternehmen. Das Teil wirkt dadurch realistischer und ist einfacher zu erfassen. Bauteilgeometrie und Spritzgießprozess können mithilfe von 3D-Darstellung virtuell optimiert werden. Das unterstützt die Qualität und ist wirtschaftlich. Bereits in der Konstruktionsphase können durch 3D Machbarkeits- und Qualitätsanalysen eingebunden werden.
Schon seit über 20 Jahren entwickelt und verkauft Simcon Softwareprodukte für die Spritzgießsimulation. Cadmould® ist ein weltweit anerkanntes Simulationswerkzeug in der Bauteil- und Werkzeugentwicklung.

Jeder Chef kennt es: Die Mitarbeiter kommen mit einem Problem (einem Affen) auf der Schulter zum Vorgesetzten und laden es bei ihm ab. Der Chef übernimmt das Problem bzw. den Affen. Das Ergebnis ist fatal in zweierlei Hinsicht: Zum einen kommt der Chef kaum noch zu seinen eigentlichen Aufgaben als Führungskraft, zum anderen erzieht er seine Mitarbeiter zur Unselbstständigkeit. Damit setzt er einen Teufelskreis in Gang, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt.

Das neue Buch "Nur Tote bleiben liegen" von Anja Förster und Peter Kreuz richtet sich an alle, die in Unternehmen etwas bewegen wollen, die es satt haben, dass man sie ausbremst und neue Ideen mit dem Hinweis „das haben wir aber immer schon so gemacht“ abwatscht. Nur wenn sie sich ständig an veränderte Bedingungen anpassen würden, so die Theorie der Autoren, würde es Unternehmen gelingen, zu überleben. Wandel und Innovationen könnten aber nur dort gedeihen, wo der Status Quo hinterfragt werde.

Noch bis vor einigen Jahren wurden die so genannten Schwellenländer von den etablierten Industrienationen des Westens eher belächelt und als Reservoir für billige Arbeitskräfte, aber nicht als ernsthafte Konkurrenz betrachtet. Das hat sich inzwischen geändert, denn viele Innovationen kommen inzwischen nicht mehr aus den USA, Deutschland oder anderen Industrienationen, sondern von Firmen, die in Korea, Taiwan, China oder Brasilien sitzen. Nicht wenige von ihnen sind zu Weltmarktführern aufgestiegen.

Wir wissen es inzwischen: Es gibt immer weniger Rohstoffe, die CO2-Emissionen sind zu hoch und wenn die Weltwirtschaft weiter wächst wie bisher, wachsen unsere Probleme hinsichtlich Umwelt und Klima. Doch was tun? Zurück in die Steinzeit?

Fachliteratur kann schnell langweilig werden, wenn sie über die Theorie nicht hinauskommt. Viel unterhaltsamer und oft beeindruckender sind dagegen Geschichten aus der Praxis, die dem Leser sehr anschaulich zeigen, worauf er in seinem Unternehmen achten sollte.

Damit möchten wir Ihnen zeigen, dass Kunststoff Spaß machen kann
und Sie für unseren Spritzgussteile-Check interessieren.

Unternehmen können ihre Position am Markt nur behaupten und verbessern, wenn sie kommende Veränderungen und die darin liegenden Chancen zu einem frühen Zeitpunkt wahrnehmen und nutzen. Das Buch von Dr. Pero Micic, Buchautor, Dozent und Vorsitzender der Konferenz „Internationales Trend- und Zukunftsmanagement“ bietet die Möglichkeit, sich in kürzester Zeit mit Zukunftsforschung und –management vertraut zu machen.


Der Amerikaner Daniel H. Pink, bekannt als visionärer Denker und Sachbuchautor, ist davon überzeugt, dass das Wissenszeitalter bereits wieder seinem Ende entgegen dämmert und vom Konzeptionszeitalter abgelöst wird. In dieser kreativen Zukunft seien allenthalben Menschen mit einem gut entwickelten Rechtshirnpotenzial gefragt, denn die Zukunft werde den kreativen, einfühlsamen Menschen gehören.

Am 15./16. März fand in Ludwigsburg im Forum der Kongress „Fabrik des Jahres/GEO – Mit den Besten aus der Krise“ statt, veranstaltet vom Fachmagazin „Produktion“ und der Unternehmensberatung A.T. Kearney.  Auf der Veranstaltung wurden die Gewinner des Benchmark-Wettbewerbs geehrt. Die Laudatio auf die Preisträger hielt am Abend der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Fritz Kuhn.

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat zu ihrem 60. Geburtstag ein Buch herausgegeben, in dem Innovationen vorgestellt werden, die ihren Ursprung in den Instituten der Gesellschaft hatten. In seinem Vorwort betont Präsident Hans-Jörg Bullinger, dass längst nicht alle Innovationen und Erfindungen der Wissenschaftler zwischen zwei Buchdeckel passen und: „Es ist gar nicht so einfach, den Anteil von Fraunhofer an technischen Entwicklungen herauszudestillieren, denn schließlich tragen die Unternehmen meist den Löwenanteil der Forschungs- und Entwicklungskosten. So bleibt der Fraunhofer-Beitrag oft unsichtbar, wenn auch mit sichtbarer Wirkung in der Wirtschaft.“

Kreativität ist eine der Voraussetzungen für technische Innovationen. Das wissen Manager und Wissenschaftler ebenso wie Ingenieure und Künstler. MP3-Erfinder Prof. Karlheinz Brandenburg, Franz Fehrenbach, Vorstandsvorsitzender von Bosch, und die Filmemacherin Doris Dörrie waren sich beim World Creativity Forum 2009 darin einig, dass Kreativität und Innovation Offenheit, Teamarbeit und interdisziplinäres Arbeiten als Voraussetzung brauchen. Prof. Brandenburg sagte: „Das industrielle Erfinden unserer Zeit hat nichts mehr mit dem Bild des einsamen Tüftlers zu tun, auch wenn es durchaus noch Aha-Erlebnisse gibt. Heute passieren Erfindungen systematisch im Team.“

So lautet der Titel eines wahrhaft außergewöhnlichen Buchs, einen Anreiz, sich nicht auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen, eine Erklärung für Misserfolg, Langeweile, Unzufriedenheit und innere Kündigung.  Obwohl es schon 2008 in 7. Auflage erschienen ist es ein echtes Schmankerl und hochaktuell.